Donnerstag, 30. September 2010

Herbstarbeit


 

Jetzt mit Beginn des Herbstes gibt es noch einmal viel Arbeit.
Heute habe ich ein kleines, ca 3 qm messendes Beet neu angelegt. Bepflanzt wurde es mit verschiedenfarbigen Iris und blauem Salbei.
Auch ein neues Beet für verschiedene Staudenphloxsorten kam inzwischen  hinzu. Der Phlox soll im Sommer
den häßlichen Zaun zum Nachbarn verdecken.
Das Beet neben dem Gartenhaus wurde vergrößert. Es dient als Auffangbecken für Stauden, die am alten Platz zu eingeengt sind.




Der erste von 5 Kompostsilos ist durchgesiebt. Für mich immer eine ungeliebte Sache, weil mir die körperliche Arbeit schwerfällt. Aber ich bin der Meinung, dass Kompost das Beste für meine Blumen ist. Also ran an den Speck und die Ärmel hochgekrempelt.





Die neu angelegten Beete zeige ich euch erst im nächsten Jahr. Die abgeschnittenen Stiele der eingepflanzten Stauden sehen noch ziemlich langweilig aus.
Aber dafür habe ich meine Fetthennen fotografiert.
Neben den eher  grazilen Herbstastern sehen die kompakten Fetthennen sehr gut aus.











Mittwoch, 29. September 2010

Gewonnen

Heute möchte ich mich bei euch ganz herzlich bedanken.
Ich habe bei der Blog-Olympiade von Immobilienscout 24 gewonnen.
Hier könnt ihr alles nachlesen.
Natürlich habe ich nur gewonnen weil so viele von euch für mich abgestimmt haben.
Ich freue mich riesig und finde es toll, dass ich so treue Leser habe.

Also noch einmal ein ganz großes Dankeschön an euch alle.

Herzlichen Glückwunsch auch an die Landfrau von Piepershof für ihren zweiten Platz.


Eine Rose aus meinem Garten für euch

Sonntag, 26. September 2010

Urwald Sababurg

Das ist Ritter Dietrich



Ritter Dietrich macht Führungen im Urwald Sababurg.


Der Urwald Sababurg ist ein aus einem alten Weidewald, einem Hutewald, entstandener Wald mit lockerem Eichen- und Rotbuchenbestand.
Schon 1907 wurde das Waldstück zum Naturschutzgebiet. Es war von Anfang an ein Totalreservat.
Im Urwald Sababurg stehen 800 bis 1000 Jahre alte Eichen und riesige Buchen. Viele der alten Bäume haben ihr natürliches Höchstalter erreicht und sterben langsam ab.
Die  knorrig gewachsenen Baumindividuen und die großen Adlerfarnflächen machen den Urwald zu einer phantstischen, geheimnisvollen Welt. Die verrottenden Eichen mit ihrem Totholz geben vielen zersetzenden Pflanzen und Tieren Lebensraum.



Eine abgestorbene Rotbuche




Uralte, aufrecht verrottende Eiche





 Kamineiche. An der Person, die im Innern der Eiche steht, könnt ihr die Größe des Baumes erkennen.

















Im gesamten Urwaldgebiet  wird nicht in die Natur eingegriffen. Überall liegt Totholz oder bahnen sich neue Bäume ihren Weg ans Licht.




An den alten Baumriesen siedeln Moos und Baumpilze. Alles sieht verwunschen aus.








Hier kann man noch einmal sehen, dass die abgestorbenen Eichen früher riesig waren.


Donnerstag, 23. September 2010

Herbstanfang

So, nun ist es amtlich. Wir haben Herbst. An den letzten drei Tagen konnte ich, genau wie ihr, den Herbstanfang so richtig genießen. Sogar ausgedehnte Sonnenbäder waren noch mal möglich.


Geranien und Ageratum  leuchten um die Wette.
 In den Blumenkästen merkt man noch nicht, dass es Herbst geworden ist.




Die Bartblume 'Heavenly Blue' zeigt ihre blauen Blüten.
 Im Frühjahr schneide ich den kleinen Strauch immer sehr stark zurück. So bleibt er schön kompakt und blüht reichlich.


Der Fuchsschwanzkranz ist inzwischen vergilbt. Leider hält die rote Farbe nur kurze Zeit.
 Ab und  zu lege ich einige frische, rote Schwänzchen nach.



Viele Sonnenblumen sind verblüht. Einige sehr hoch gewachsene Pflanzen sind leider nach dem letzten Regen abgeknickt. Die Fruchtstände mit den Sonnenblumenkernen nehme ich gern als Deko. Hier liegen einige in einem Weidenkorb.



Die großen Halloween-Kürbisse dürfen noch etwas reifen. Nächsten Monat  werde ich sie aushöhlen und als Kürbislaternen vor die Haustür stellen.

Dienstag, 21. September 2010

Kunterbunter Bauerngarten






Im Frühjahr habe ich ein Beet für einjährige, selbst ausgesäte Blumen angelegt.
Ich wollte die Blumen hauptsächlich für die Vase haben.
Die Blütenfülle ist noch immer so groß, dass ich euch das Beet noch einmal zeigen möchte.

Auf dem obigen Bild seht ihr im Vordergrund selbstgezogene Dahlien. Dahinter blühen Tagetes und Wucherblumen. Die Tagetessorte mit den dicken Blütenbällen gefällt mir nicht so gut. Die Blüten sehen nach jedem Regen sehr unansehnlich aus und müssen dann abgeschnitten werden. Die kleinen Mignondahlien haben inzwischen Knollen gebildet und können so überwintern.


Am Gartenzaun wachsen hohe Dahlien und weiße Tagetes. Besonders auffällig sind die Spinnenblumen. In der Samentüte der Spinnenblumen waren so wenige Samen, dass ich in diesem Jahr selbst Samen sammeln werde, um genügend Pflanzen zu haben.


Hier noch einmal verschiedene Tagetessorten und Sommerastern. Im Hintergrund sieht man die großen Blätter der aus Samen gezogenen Canna.



Wahre Riesen haben sich aus den Fuchsschwanzsamen entwickelt. Wochenlang bewegten sie sich nicht über eine Größe von 2 cm hinaus. Plötzlich fingen sie an zu wachsen und hören damit nicht auf. Wenn ich Zweige für die Wohnung oder für Dekozwecke schneide, wachsen die Seitentriebe sofort nach.


Hier noch einmal quer durchs Beet fotografiert. Ganz hinten kann man noch die Cosmeen erkennen.


Sonntag, 19. September 2010

Pilzzeit

Alle reden von Pilzen. Es soll ganze Mengen von ihnen in unseren Wäldern geben.
Was liegt näher, als selbst loszuziehen um Pilze zu sammeln.



Bovist


Natürlich war die Kamera dabei.

Also ehrlich, ich habe keinen eßbaren Pilz gefunden. Alles was ich fand sah irgendwie ungenießbar aus.
Aber schön waren sie. So blieb der Kochtopf leer, aber meine Fotoausbeute ist beträchtlich.

Natürlich möchte ich euch an meiner Ausbeute telnehmen lassen.






Diese mir völlig unbekannten Baumpilze wirkten wie aus Milchglas.
 Sie glänzten wie poliert und rochen sehr gut.


Baumpilz, Zunderschwamm

Baumpilz, Schwefelporling



Zurück im eigenen Garten konnte ich auf dem Rasen gleich die nächsten Pilze fotografieren. Innerhalb weniger Stunden wuchsen ganze Pilzfamilien heran. Ihr Leben war sehr kurz.
 Schon am nächsten Tag fand ich nur noch schwarze Überreste.

Freitag, 17. September 2010

Raum ist in der kleinsten Hütte....


.....oder in einem ausgedienten Teeei.

Zwischen großen Stauden wirken jetzt die Gräser besonders schön. Viele Gräser haben durch die Nässe ihre Form verloren und hängen bis zum Boden, aber viele Ziergräser sind eine Bereicherung für den herbstlichen Garten.



Rutenhirse sieht mit ihrem lockeren Wuchs besonders gut neben kompakten Planzen wie Fetthenne oder Rudbeckie aus. Rechts wächst Heiligenkraut (Santolina chamaecyparissus) und im Hintergrund stehen die Fruchtstände vom Brandkraut.


Das Zyperngras steht immer in einem Eimer mit Wasser. Im Herbst pflanze ich eine der zahlreichen ausgesamten Pflänzchen in einen Topf und überwintere sie im Haus. Bis zum nächsten Mai hat sich eine große Pflanze entwickelt, die dann wieder im Freien stehen kann.


Die Fetthennen wachsen oft zwischen den Ziergräsern.


Neben der Pumpe steht eine große  Tagetespflanze mit dicken, gefüllten Blütenbällen. Im Eimer finden vom letzten Sturm abgebrochene Stiele ein vorübergehendes zu Hause. Bei der Gelegenheit habe ich bemerkt, dass die Stiele der großen Tagetessorten sehr schnell bewurzeln und dann wieder eingepflanzt werden können.


Vor dem Terrassenbeet stehen die großen Wandelröschen

Mittwoch, 15. September 2010

Erste Herbstdeko

Jetzt, da ich mich damit abgefunden habe, dass es zumindest in unseren Breiten nicht immer Sommer ist, lasse ich mich auf den Herbst ein.

Dazu gehört auch Haus und Garten herbstlich zu dekorieren. Ganz langsam kommen die ersten herbstlichen Dekoelemente zum Einsatz.


Die Metallschale auf dem Gartentisch unter den Apfelbäumen schmücken Scheinquitten. Sie färben sich herrlich rot und halten auch bei Regenwetter über Wochen.



Die ersten Zierkürbisse sind geerntet und schmücken gemeinsam mit einigen Physaliszweigen den Terrassentisch. Ich habe die Kürbisse auf einen alten Dachziegel gelegt.



Neben der Gartenlaube findet ein Kranz aus Fuchsschwanz seinen Platz. Ich hoffte, dass der Amarant seine kräftig rote Farbe behält. Leider wird er sehr schnell grau. Auch das Trocknen in einem dunklen Raum bringt kein besseres Farbergebnis.

Dienstag, 14. September 2010

Blog-Olympiade 2010



 Die Community “meineNachbarschaft” von.immobilienscout24 veranstaltet eine Blog-Olympiade . Es soll das schönste Gartenblog gekürt werden und ich darf mit meinem Blog teilnehmen.

Alle Blogs sind superschön. Aber ich würde mich total freuen, wenn ihr eure Stimme für meinen Blog abgeben würdet.

Montag, 13. September 2010

Der Garten ändert sich


Auch ich kann es nicht mehr verdrängen: der Herbst meldet sich an jedem Tag mehr. Noch einmal zeigen sich die Blumenbeete von ihrer schönsten Seite.
Der Herbst ist auch die Zeit der Riesenstauden wie dem Kreuzkraut (Ligularia) auf dem oberen Bild.
In manchen Jahren ähneln die Blätter einem Schweizer Käse weil sie bei Schnecken sehr beliebt sind. Aber in diesem Sommer finden sich nur wenige Schnecken und das Kreuzkraut kann sich kräftig entwickeln.



Meine Canna stammen alle von einer Pflanze ab. Im Frühjahr ausgesät wachsen ca. 20 Canna-Pflanzen in Töpfen oder direkt im Beet. Obwohl sie aus einem Samenkorn heranwachsen mußten, blühen sie jetzt alle.



Ich neige immer etwas zu grellen Farbkombinationen, aber beim Anblick dieses bunten Beetes kommt kein Gedanke an trübe Herbsttage auf. Hier blühen Tagetes, Schleifenblumen und Staudenlobelien.


Im Topfgarten wanderte schon manche Petunie oder Lobelie auf den Kompost, ihre Zeit ist vorbei. Aber es bleiben noch genug blühende Topfpflanzen für den Eingangsbereich vom Gartenhaus.


Das Geißblatt (Lonicera serotina ) zeigt seine hübschen Früchte...


und auch die Früchte der Zitrone im Kübel leuchten kräftig, auf das typische Zitronengelb werde ich aber noch einige Zeit warten müssen.