Montag, 31. Oktober 2016

Halloween-Kürbis

Nein, ich bin kein großer Fan von Halloween.
Aber Kürbisse schnitzen macht Spaß.
und  so steht heute wieder wie jedes Jahr ein Halloween-Kürbis vor der Haustür.




Hier auf dem Dorf kommen nur wenige Kinder um sich an Halloween etwas Süßes zu erbitten.
Noch immer wird lieber an St. Martin von Haus zu Haus gegangen.
Heute fiel mir auf, dass alle Kinder in Begleitung Erwachsener unterwegs waren. Sie berichteten einstimmig, dass sie vor den Gruselclowns, die durch die Medien geistern, Angst hätten. 

Bei mir durften sie sich alle abgehackte Hände mitnehmen.


Die waren mit Süßem gefüllt.


Und da ich Halloween ja eigentlich nicht mag, zeige ich noch einige Gartenimpressionen. Besonders für alle, die auch lieber St. Martin feiern.



Auch morbid, aber wunderschön - Hortensien 


Dauerblüher Geranium Rozanne




New Dawn



Amarant




Die späte Wärme hat viele Maracuja-Früchte reifen lassen. Schade, dass man die Früchte unserer Passionsblumen nicht essen kann.




Verbena bonariensis.  Samt sich selbst aus und erobert nach und nach den ganzen Garten.




Nun denke ich noch mal an den heutigen Halloween-Abend.

Mir gefällt es, wenn die Dorfkinder in kleinen Gruppen verkleidet von Tür zu Tür gehen und ihr Süßes oder Saures rufen.

Wenn etwas Kindern so viel Freude bereitet, dann kann es nicht ganz falsch sein. 

So langsam gewöhne ich mich an Halloween und freue mich wenn ich nächstes Jahr wieder einen geschnitzten Kürbis in den Vorgarten stellen kann.

Dienstag, 25. Oktober 2016

Bilder von gestern




Seit heute Morgen liegt eine dicke Dunstglocke über der Landschaft und ein stetiger Landregen durchdringt alles. Deshalb gibt es heute Bilder von gestern. 






Es blüht noch so viel, ich könnte den ganzen Tag mit der Kamera zwischen den Blumen herum laufen.
Was jetzt noch nicht abgeschnitten ist, bleibt bis zum zeitigen Frühjahr als Frostschutz auf den Beeten.






Golden leuchtet das Funkienlaub in der Herbstsonne.

Alles noch vor Regen und Sturm. 

Heute möchte ich wirklich nicht im Freien arbeiten. 
Die nächste größere Aktion steht an wenn die Kübelpflanzen ins Winterquartier müssen. 
Hoffentlich noch nicht so bald.



An der Terrasse blühen Mignondahlien als würde es keinen Herbst geben.




Auch bei den Geranien hat sich noch nicht herumgesprochen, dass der Sommer vorbei ist.






Mit dem Setzen der Blumenzwiebeln lasse ich mir noch Zeit. Ich denke, dass ich den gefräßigen Mitbewohnern im Garten nicht zu viel Zeit zum Naschen lasse. So lange der Boden nicht gefriert, ist noch genug Zeit für Tulpen und andere Zwiebel-Schönheiten.




In kräftigen Lilatönen blüht der späte Eisenhut. Jemand hat mal gesagt, er sei der Rittersporn des Herbstes.





Kleinblütige Chrysanthemen. Ehemals Topfpflanzen. 
Wenn der Winter nicht zu kalt wird, halten sie mehrere Jahre.






Um Samen für das neue Jahr zu gewinnen bleiben die fast verblühten Rispen der Spinnenblumen noch stehen.




Und endlich zeigen sich auch weiße Herbstastern. So üppig wie ihre blauen Schwestern blühen sie aber noch nicht.



Hoffentlich scheint morgen wieder die Sonne, damit das Herbstlaub  schön in der Sonne leuchten kann.


Sonntag, 16. Oktober 2016

Im Oktober wird es nicht langweilig.

Nicht ganz ohne Grund habe ich mich kaum bei euch blicken lassen.
Im Oktober gibt es viel zu tun. 
Die wichtigsten Dinge wurden inzwischen erledigt.



Einige Meter Holz wollten in der Holzhütte gestapelt werden. Fragt mich nicht, wie oft ich mit meiner Schubkarre hin und her gefahren bin. Jetzt ist sie bis unter die Decke gefüllt. Ich freue mich schon auf die vielen Winterabende am kuschelig warmen Ofen.



Fünf große Kompostmieten wurden inzwischen von mir durchgesiebt und ein richtiger Berg Kompost wartet darauf im Garten verteilt zu werden. Im Herbst verteile ich nur Kompost, wenn ich Löcher auffüllen möchte. Der größere Rest kommt erst im Frühjahr auf die Beete.



Rot leuchtend präsentieren sich unsere Obstbäume. Die einmal blühenden Rambler in den Bäumen überziehen die Baumkronen mit Hagebutten. Noch interessiert sich kaum ein Vogel für die roten Früchte, im Winter sind sie dann heiß begehrt.




Sobald sich das Laub färbt, wird es auch Zeit an all die frostempfindlichen Kübelpflanzen zu denken.



Noch fühlen sie sich, wie hier die Lantana,  im Garten wohl. Mal sehen, wie lange die Nächte noch warm genug bleiben.


Letzte Äpfel wollen geerntet werden.



Ganz überraschend bekam ich zwei Kisten mit Pfingstrosen geschenkt. Wohin soll ich sie pflanzen? Eigentlich ist kein Platz für große Stauden. Mir wird schon was einfallen.




Jetzt mache ich es mir erst mal gemütlich. Mit Tee und schönem Licht. Die Lichtkugeln wurden genau zur richtigen Zeit fertig.

Montag, 3. Oktober 2016

Es wird wieder bunt im Garten

Erstaunlich, wie schnell sich die halb vertrockneten Blumen erholen, nur ein Regentag und alles sieht gleich viel bunter aus.




Da die frische Luft gesund und Schädlinge fern hält, lasse ich meine Kübelpflanzen so lange wie möglich im Freien. Erst wenn die Temperaturen nachts unter den für die jeweilige Art kritischen Wert sinkt, hole ich sie ins Haus. Einige Arten wie Oleander, Lorbeer und Olive können in den ersten Frostnächten noch draußen bleiben.




Kann mir jemand bei dieser Pflanze helfen?  Im Mai kaufte ich eine Topfpflanze. Am Topfrand entdeckte ich fünf winzige Keimblätter als "Zugabe". Weil ich neugierig war, pflanzte ich die Minipflanzen in den Garten. Jetzt sind sie weit über zwei Meter hoch, sehr stabil, aber eher filigran gewachsen. Sie haben, wie auf dem Foto zu erkennen ist, wenige schmale lanzettenförmige Blätter und blühen bis jetzt nicht. Ich denke, das ist irgendein Unkraut oder? Ich bekomme die riesigen Pflanzen nicht komplett fotografiert, man kann bei dem nötigen Abstand kaum noch Einzelheiten erkennen.
Kann mir trotzdem jemand von euch sagen, was da wächst? Gartenbesucher tippten auf Beifuß, das kann ich aber sicher ausschließen.



Nun wieder zu bekannten Gartenbewohnern. 
Etwas verspätet, wohl witterungsbedingt, blühen endlich die jungen, im April ausgesäten Rittersporne.
Diesmal sind einige lila gefärbte Rispen dabei.



Aber auch Blau ist wieder vorhanden. Noch hat jede Jungpflanze nur eine Blütenrispe, ein erster Vorgeschmack auf den nächsten Sommer.





Yucca als Rosenständer.




Endlich erwachen auch Winter- und Herbstastern. 









Cosmeen zeigen eine zweite Blüte




und auch der Tibouchina-Strauch zeigt sich noch mal in voller Blüte.