Bei unserer letzten Erkundungsfahrt durch die nähere Umgebung fanden wir einen schönen Sandstrand und einige Restaurants direkt am Meer. Ja, das alles findet man hier natürlich, ohne besonders lange danach suchen zu müssen.
Aber einen Eukalyptuswald mit riesigen Bäumen?
Am Strand von Bouka, in der Nähe von Messini, stehen sie dicht beieinander. Hohe, mächtige Bäume mit gewaltigen Stämmen und einem Blätterdach, unter dem man sich plötzlich weit weg vom Strand fühlt.
Zwischen all diesen Eukalyptusriesen steht die kleine Kapelle Agios Konstantinos. Sie ist Konstantin dem Großen gewidmet, der im Jahr 306 zum römischen Kaiser ausgerufen wurde und später für die Geschichte des Christentums eine entscheidende Rolle spielte.
Um Konstantin ranken sich viele Geschichten und Legenden.
Konstantin machte Trier zu einer seiner wichtigsten Kaiserresidenzen. Dort erinnern bis heute gewaltige Bauwerke an seine Zeit.
Und ich muss erst nach Griechenland fahren, um am Strand von Bouka eine kleine Kapelle zu finden, die seinen Namen trägt.
Manchmal nimmt Geschichte wirklich merkwürdige Umwege.
Aber zurück zum Eukalyptus:
Ich kenne Eukalyptuswälder vor allem von Madeira. Aber solche mächtigen Stämme sind mir dort nicht in Erinnerung geblieben.
Wie alt diese Bäume wohl sind?
Wieder in Needas beginne ich zu suchen und stoße tatsächlich auf ihre Geschichte.
1951 begann der Forstbeamte Periklis Panagopoulos mit seinen Mitarbeitern, das Wäldchen von Bouka anzulegen. Schon ein Jahr später wurden die Menschen in Messini dazu aufgerufen, die jungen Bäume zu schützen und beim Heranwachsen des neuen Wäldchens zu helfen.
Damals waren es kleine Bäumchen.
Heute stehe ich unter gewaltigen Stämmen.
Wenn ich mich umsehe, entdecke ich zwischen den beeindruckenden Riesen auch deutlich jüngere Exemplare. Das Wäldchen wächst offenbar weiter. Ich werde meinem Eukalyptus, der zu Hause im Kübel wächst, ein Foto zeigen. Vielleicht wächst er dann etwas schneller.
Im heißen griechischen Hochsommer kann ich mir kaum einen angenehmeren Platz vorstellen. Während wenige Meter weiter die Sonne auf den Sand brennt, sitzt man hier unter einem grünen Blätterdach im Schatten.
Und den typischen Eukalyptusduft gibt es gratis dazu.
Der Sandstrand war schön. Aber wegen der Bäume werde ich mich an Bouka erinnern.
Among Eucalyptus Giants
During one of our trips around the area, we discovered something we had not expected: a small forest of enormous eucalyptus trees at Bouka Beach near Messini.
Among the trees stands the little chapel of Agios Konstantinos, dedicated to Constantine the Great. Curiously, Constantine also left important traces in Trier, Germany. Sometimes history takes rather strange detours.
But back to the eucalyptus trees.
The grove at Bouka was planted in 1951. What once began with young trees has developed into an impressive green canopy beside the beach. Today, huge old trunks stand alongside much younger trees.
In the heat of a Greek summer, it is easy to imagine people seeking shelter here while the sun burns down on the nearby beach.
Shade, the scent of eucalyptus and the sea only a few steps away.
The beach was beautiful. But it is the trees that I will remember about Bouka.










Kommentare
As an expat Aussie I envy you that delicious odour! Not natives to Greece of course: I think introduced in the mid to late 19th century. YAM xx
Tolle Fotos von dem Ort und Bäume und Bauwerke!
Lieben Gruss Elke