Manchmal reicht ein Wochenende, und der Garten entscheidet, dass jetzt alles gleichzeitig passieren darf.
In der letzten Woche hat sich im Garten alles beinahe über Nacht verändert.
Vielleicht lag es am Regen. Vielleicht daran, dass der Frühling einfach nicht länger warten wollte.
Bei den Pfingstrosen zeigen sich schon dicke Knospen. Noch sind sie geschlossen, aber man ahnt schon, was kommt. Und während dort noch Spannung in der Luft liegt, ist an anderer Stelle längst alles in voller Blüte.
Im Steingarten dagegen wird nicht mehr gewartet. Dort blüht es in allen Farben, leuchtend, fröhlich.
Auch die Sämlinge haben sich gut entwickelt. Rittersporn, Tagetes, Dahlien und viele mehr, sie alle haben sich aus der Erde befreit. Es ist jedes Jahr wieder erstaunlich, wie viel aus so kleinen Anfängen entstehen kann.
Und dann ist da noch der Holzstand. Langsam füllt er sich mit kleinen Ablegern. Zu schade zum Wegwerfen, viel zu schön, um sie für mich zu behalten. Gern verschenke ich sie. Deshalb dürfen sie mitgenommen werden, von allen, die Freude daran haben, sie im eigenen Garten weiterwachsen zu lassen.
Vielleicht ist es genau das, was mir im Moment besonders wichtig ist. Ein Garten denkt nicht in Sorgen. Er wächst einfach. Blatt für Blatt, Blüte für Blüte. Und wenn man sich darauf einlässt, wird alles ein wenig leichter.
Wer Lust hat, kann sich das gern selbst ansehen.
Am 9. Mai lade ich wieder zu einer kleinen Gartengesprächsrunde ein. Ohne großes Programm, einfach zusammensitzen, schauen, austauschen. Und vielleicht findet die eine oder andere Pflanze ein neues Zuhause.
Der erste Offene Garten dieses Sommers folgt dann am 17. Mai. Ich freue mich über jeden, der vorbeikommt.
Und jetzt nehme ich euch mit auf einen kleinen Rundgang. Ganz ohne Eile, einfach schauen was gerade blüht und wächst.
Fangen wir im Vorgarten an. Dort blüht es wild durcheinander. Tulpen, Hyazinthen, Narzissen. Ich mag es, wenn es gleich an der Haustür bunt und fröhlich ausschaut.
Einmal um die Ecke herum und wir sind im Garten. All das grüne Laub hinter den Helleborus und dem Steinkraut gehört zu meiner großen Irisfamilie, die es sich vor Jahren im Steingarten gemütlich gemacht hat. Also wurde der Hügel kurzer Hand von Steingarten in Irishügel umbenannt.
Wenn wir nach oben blicken, dann sehen wir in Gedanken eine reiche Apfelernte.
Es ist Tulpenzeit. Gleich unter dem Apfelbaum blühen farblich passend gerüschte Tulpen. Nein, ich habe sie nicht wegen ihrer Farbe genau dort gepflanzt. So genau nehme ich es nicht.
Einer der Höhepunkte des Frühlings ist für mich immer die Blüte der Dreiblättrigen Bitterorange. Ich habe schon mehrmals über die einzige Orangensorte geschrieben, die unseren Winter aushält.
Peonies are forming large buds, the rock garden is full of colour, and the seedlings are developing beautifully. It’s always surprising how much can grow from such small beginnings.
I also started to collect small plant cuttings to give away. It feels right to share what the garden produces so generously.
On May 9th, I will host a small garden gathering, a chance to talk, look around, and take home a plant or two. The first open garden day of the season will follow on May 17th.
For now, I invite you to join me on a quiet walk through the garden and see what is new.
Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis für alle, die den Garten einmal selbst erleben möchten:
Am 9. Mai lade ich wieder zu einer Gartengesprächsrunde ein.
Der erste Offene Garten dieses Jahres findet am 17. Mai statt.
Ich freue mich über jeden Besuch und auf schöne Gespräche zwischen Blüten und Beeten.

























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