Sonntag, 10. Juni 2018

Rambler und andere Rosen






Es ist Zeit für einen Gartenrundgang.
Diesmal zeige ich euch einige meiner Rosen und da vor allem die großen Rambler.

Sie wurden alle innerhalb der letzten fünf bis neun Jahre gepflanzt und erobern immer großere Teile des Gartens.



Lykkefund wohnt auf unserem Pflaumenbaum. Obwohl von dem Baum nicht mehr viel zusehen ist, scheint es eine gute Pflaumenernte zu geben.




Rosarium Uetersen. Sie steht an einem Rosenbogen.




Kiftsgate, Pauls Himalayan Musk, Rosarium Uetersen und Aristide Briand




Kiftsgate




Aristide Briand noch mal aus der Nähe.  Sie blüht im Gegensatz zu den einmal blühenden Ramblern den ganzen Sommer.





Veilchenblau hat einen ganzen Apfelbaum für sich allein.



Pauls Himalayan Musk




Eine der vielen roten Kletterrosen, deren Namen ich meist nicht kenne.


Vor der Wand im Hintergrund wachsen Himmelsstürmer, Dortmund und Westerland. Links im Baum blüht Lykkefund.



Hier sitzen wir meist im Sommer. Die Rose beschattet den ganzen Sitzplatz und hüllt uns mit ihrem Duft ein.


Lykkefund






Ghislaine de Féligonde



New Dawn. Sie teilt sich mit Constance Spry einen eigenen Apfelbaum.



Das Bild wurde im Mai aufgenommen. Die duftende Austinrose ist leider schon verblüht.



Natürlich blühen neben den Kletterrosen noch viele andere Rosen. Stellvertretend für die übrigen Kletter- Busch- und Edelrosen ein Bild von Maidens blush, einer Albarose. Albarosen wurden schon von mehreren Jahrhunderten in Klostergärten gezogen. Sie sind besonders pflegeleicht und dankbar. Maidens blush ist einmal blühend. 



Und zu allerletzt meine Jüngste. Die Austinzüchtung  Glamis Castle, die mir ganz besonders gut gefällt.

Sonntag, 27. Mai 2018

Gartenüberblick



Macht ihr das auch manchmal?
Ich stelle mich in den Garten und fotografiere einmal rundum in alle Richtungen. 
So habe ich hinterher einen schönen Überblick. Mein Standpunkt ist im hinteren Garten.




Im Steingarten dominieren jetzt  leuchtende Heidenelken (Dianthus deltoides). Offenbar lieben sie Trockenheit.





Etwas weiter entfernt blüht Himmelsstürmer eine Kletterrose mit offenen Blüten. Eine sehr praktische Rosensorte. Sie blüht den ganzen Sommer und braucht nicht ausgeputzt zu werden. Außerdem ist sie ein echter Bienenmagnet. Und ganz nebenbei finde ich sie sehr hübsch. Rechts öffnet sich die erste Blüte von Westerland. Eine Strauchrose, die mir schon in meinem früheren Garten vor 40 Jahren viel Freude gemacht hat.



Nochmal ein Stückchen weiter gedreht führt der Blick an  der hohen Hecke entlang . Dort stehen große Kübel mit Hosta, Glockenblumen und anderen winterfesten Bepflanzungen.
Links warten Kiftsgate und Pauls Himalayan Musk auf ihren großen Auftritt. Die Rambler überziehen dann den mittleren Garten mit einer Blütenwolke in Rosa und Weiß.





Nachtviole und hohe Katzenminze geben diesem Gartenteil Farbe.





Um zusätzlich etwas Bunt ins Beet zu bringen pflanze ich gern Petunien. Sie sind pflegeleicht und blühen auch im Halbschatten sehr zuverlässig.




Fast überall im Garten recken sich lila und weiße Alliumkugeln in die Sonne.  Sie brauchen wenig Platz und dürfen wachsen wo sie möchten.



Iris in vielen Farben habt ihr ja schon im letzten Post gesehen. Ihre auffälligen Blüten werden noch einige Tage halten. Dann werden sie von Rosen in ebenso vielen Farbtönen abgelöst.



Mit Constanze Spry, sie ist noch nicht voll erblüht, endet mein kleiner Rundblick durch den hinteren Garten.







Dienstag, 22. Mai 2018

Hauptsache Iris





Wir haben ein Iris-Jahr. 
Nachdem die Irisblüte im vorigen Jahr nur kurz anhielt, blühen die prächtigen Blumen in diesem Jahr sehr lange.
Vielleicht liegt es an der andauernden Trockenheit, dass sie sich so anstrengen. 
Ich liebe sie, schließlich gibt es in unseren Breiten nicht viele Stauden, die so große und farbenfrohe Blüten bilden.



Kommt mit und freut euch mit mir über Schwertlilien, Bartiris und Wieseniris.














































































Mittwoch, 16. Mai 2018

Mai-Impressionen





Der schönste Gartenmonat ist der Mai, zumindest denke ich das, wenn ich jetzt im Garten bin. Dieser Mai ist auch ganz besonders schön. So viele Blüten, so schwere Düfte und Sonne satt, da habe ich den Wonnemonat schon anders kennengelernt.
Ihr seht schon, ich schwelge in Frühlingsgefühlen. Dabei fühlt sich dieser Mai wie Sommer an.

Na ja, perfekt ist er auch nicht. Es könnte mal regnen. Die Wasserfässer sind leer und das ewige gießen nervt. Auch schwirren für meinen Geschmack viel zu viele Maikäfer in den Obstbäumen umher. Amseln und Elstern mühen sich redlich, die eiweißreichen Käfer zu verspeisen, aber es sind zu viele. Wie viele Eier legt noch mal ein Maikäfer? Ich höre schon, wie dicke, weiße Engerlinge an zarten Blumenwurzeln knabbern.

Ach was, jetzt vergesse ich die Käferplage und spaziere lieber durch den Garten.



Seit drei Jahren rankt ein Blauregen im Apfelbaum. Direkt nach der Apfelblüte öffnen sich die lila Blütenrispen und bescheren mir eine zweite Blüte.





Meine Sonnenbank am Steingarten.






Süßdolde (Myrrhis odorata)




Ich verwende die Blätter sparsam in Salatsoßen. Später ernte ich die reifen Samen, die einen süßen, Anis ähnlichen Geschmack haben.




Schaumblüte (Tiarella) ein hübscher Bodendecker.



Ein wenig Ähnlichkeit hat der Enzianehrenpreis (Veronica gentianoides) mit der Schaumblüte. Ist aber etwas anspruchsvoller wenn es um die Wasserversorgung geht.






Akelei mit Katzenminze. Die zufälligen Farben der Akelei passen gut zur blauen Katzenminze. 
Es ist immer spannend, in welchen Farben und Formen die Akeleipflanzen in diesem Jahr blühen.




Natürlich möchte ich euch die erste Rosenblüte dieser Saison zeigen. Das Rennen hat diesmal Lichtkönigin Lucia gewonnen.


Aber noch mal zurück zur Akelei. Jedes Jahr nehme ich mir vor, alle verschiedenen Blüten zu fotografieren. Bisher habe ich es nicht geschafft. 



Aber lohnen würde es sich schon.




Im Vorgarten wächst keine Akelei, dafür leuchtet Rhododendron in Pinktönen. Da ich sehr kalkhaltigen Boden besitze, pflanze ich keine neuen Rhodos an. Diese hier stammen noch von den Vorbesitzern. 





Die warmen sonnigen Tage sorgen für eine reiche Blüte bei den Milchsternen. Die Zwiebelgewächse bilden dichte Hoste und ich muss aufpassen, dass sie sich nicht zu sehr vermehren.




Endlich darf auch die frostempfindliche Calamondin ins Freie. Ich glaube, sie hat mir dankbar zugelächelt. Ehrlich, manchmal denke ich wirklich, dass Pflanzen Gefühle haben und auch weitergeben. Wenn ich mit der Hand über die Blätter streife, dann ist da etwas, ich kann es nur nicht richtig erklären.



So langsam nähern wir uns dem hinteren Gartenteil. Er wird von einer großen Weigelie beherrscht.




Hier kann ich euch auch einen Neuzugang zeigen. Eine Nachtviole (Hesperis matronalis).Ich wollte sie wegen ihres Duftes im Garten haben. Ich wusste allerdings nicht, dass sie so groß wird. Über einen Meter ragen die lila Blüten über dem Beet. Die Nachtviole beansprucht sehr viel Platz.




Ebenfalls sehr hoch, aber platzsparend, so mag ich Allium. In diesem Jahr blühen viele weiße Alliumpflanzen.





Zum Abschluss ein kurzer Blick auf die ersten Irisblüten. Alle Pflanzen setzen viele Knospen an und ich werde bestimmt noch einmal auf diese wunderschönen Blumen zurückkommen.