Donnerstag, 21. September 2017

Der Herbst ist da

Der Sommer ist vorbei. Endgültig. Heute ist Herbstanfang. Nicht nur im Kalender, sondern auch um uns herum.
Vieles deutet darauf hin, dass die schönen Sommertage vorüber sind.




Der erste Herbststurm hat die Blumentöpfe auf der Terrasse neu geordnet.




Die Sonne hat nicht mehr viel Kraft, 30 Grad Celsium kann ich nicht mehr erwarten. Die brauche ich auch nicht. Mir genügen 25 Grad und die sollen ja am Wochenende noch mal erreicht werden.

In der Zwischenzeit ist die erste Herbstdeko ins Haus gezogen. Ja, ich bin wieder etwas spät dran. Aber die Kürbisse mussten erst noch gebrannt werden.






Die ersten Blätter färben sich rot.





Silberkerzen und Astern zeigen, dass der Sommer ausgeklungen ist.











Der Ageratum blüht plötzlich nicht mehr blau, sondern weiß. Ihm fehlen wohl ein paar Sonnenstunden.


An manchen Stellen sieht es schon etwas kahl aus. In die entstehenden Lücken pflanze ich Zierkohl.



Immer noch unermüdlich blühen die Passionsblumen. Langsam muss ich für meine Kübelpflanzen das Winterquartier vorbereiten. Nächsten Monat werden die empfindlichen Kübelpflanzen wie Wandelröschen und Tibouchina ins Haus gebracht. Die Passionsblume bleibt aber noch länger draußen. Sie verträgt auch kältere Nächte.


Die Bartblume, die eigentlich ein Halbstrauch ist, zeigt ihr leuchtendes Blau.







Und Limelight färbt sich rosa. Beide werden im nächsten März zurückgeschnitten.


Noch immer herrscht Gelb vor. Blaue und rosa Herbstastern beginnen erst langsam mit ihrer Blüte.


Dafür leuchten rote Rosen und



Fetthennen und Anemonen in allen Farben.




Bald werden auch die Kakteen wieder ins Haus ziehen. Ja, der Herbst ist da. Es macht mich etwas traurig , ich liebe den Sommer so sehr. 

Samstag, 9. September 2017

Mein Lieblingsplatz






Ich spüre schon ein bisschen Herbst.


Die Meteorologen haben sich ja schon zum Monatsbeginn vom Sommer verabschiedet und konzentrieren sich nun darauf, vor morgendlichem Nebel im Werratal  zu warnen. 
Ein kräftiger Wind hat heute die ersten gelben Blätter  von den Obstbäumen gezupft und die rosa Anemonen stehen ohne Blütenblätter da. 





Aber noch treiben sie genug Knospen um bei besserem Wetter wieder neue Blüten zu öffnen.






Tagetes blühen als ob sie dafür bezahlt werden. Dabei bekommen sie noch nicht mal extra Dünger.







 Von Juni bis September freue ich mich über Strauch- und Edelrosen.





















Die meisten Kletterrosen blühen nicht mehr. Sie  sind einmalblühend. Dafür wachsen sie bei der guten Wasserversorgung der letzten Wochen gen Himmel.
"Himmelsstürmer" zeigt aber immer wieder neue Blütendolden.



Mein Lieblingsplatz vor der Buchsbaumhecke. Die Hecke gibt Windschutz und ich genieße die warme Nachmittagssonne inmitten Sonnenhut,Fuchsschwanz




und Verbena bonariensis.



Hier fühlt sich auch Helianthus decapetalus meteor wohl.



Ab und zu flattert ein Schmetterling vorbei und gaukelt mir ewigen Sommer vor.







Die im Frühjahr gesäten Ritterspornstauden zeigen jetzt auch erste Blüten. Es ist immer wieder spannend , in welchen Farben sie blühen .







Einjährige Sommerastern blühen jetzt in allen Farben. Eigentlich für die Vase gedacht mag ich sie kaum schneiden, weil sie den Garten mit ihren kräftigen Farben bereichern.































Mit Pastelltönen verabschiede ich mich für heute. Bald werden Lila- und Rosatöne das Sonnengelb ablösen, dann beginnt die Zeit der Herbstastern.

Mittwoch, 30. August 2017

Herbstanemonen - bodenständig und robust





Wenn die Nachbarn am Vorgarten vorbeigehen, dann höre ich " die werden bei mir nichts" oder "die wuchern wie irre".

Gemeint sind die jetzt so wunderschön blühenden Herbstanemonen, von denen einige den Eingangsbereich bereichern. 




Ich habe sie als fest verwurzelt,  standhaft bei jedem Herbststurm und gleichzeitig mit elegantem Wuchs kennengelernt.
Statt mit kräftigem Farbspiel wie bei  Astern und Dahlien zeigen ihre Tellerblüten pastellige Töne oder reines Weiß und ziehen damit alle Blicke auf sich.
Unzählige Blüten schweben anscheinend schwerelos über kräftigem dunkelgrünem Blattwerk.



Warum wollen diese doch eigentlich robusten Stauden denn nun bei einigen meiner Nachbaren nicht wachsen? 
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie, wenn man sie zur Hauptpflanzzeit im Herbst in den Garten setzt, nicht mehr genug Zeit finden, richtig einzuwachsen. Die bessere Zeit für Herbstanemonen ist das Frühjahr. Im ersten Winter nach der Pflanzung bekommen die Neuzugänge einen Winterschutz. Später spare ich mir den Aufwand. Allerdings ist es mir vor ein paar Jahren passiert, dass ich alle Anemonen in einem sehr frostigen Winter verloren habe.


Nachdem ich viel Geld für neue Herbstanemonen ausgegeben hatte, zeigten sich überall kleine Sämlinge, die schnell heranwuchsen. Die Herbstanemone weiß sich also auch bei Extremsituationen zu helfen.
Gelegentlich habe ich auch an sehr nassen Stellen im Winter Ausfälle. 



Jetzt habe ich genau berichtet, wann die richtige Pflanzzeit ist und genau jetzt erhielt ich eine wunderschöne weiße Anemone "Andrea Atkinson" Hoffentlich wächst sie gut an und übersteht den Winter. Auf jeden Fall werde ich sie mit Laub und Tannenreisig abdecken.



Und warum wuchern bei manchen meiner Nachbarn die Anemonen und sind kaum zu bändigen.?
Sicher geht es ihnen dort besonders gut. Wenn Boden  und Wasserversorgung stimmen, dann sind sie sehr vermehrungsfreudig. Aber nicht alle Herbstanemonen vermehren sich ungezügelt. Das Wachstum ist auf jeden Fall auch sortenabhängig. Wenn ihr nicht so viel Platz habt, dann lohnt es sich, nach entsprechenden Sorten zu fragen.
Festgestellt habe ich auch, dass ein zu schattiger Standort zu einer mäßigen Blüte führt. Volle Sonne scheint den Pflanzen nichts auszumachen. Hauptsache sie bekommen genug Wasser.



Immer wieder kommen neue Züchtungen auf den Markt und überbieten sich mit Schönheit und Wuchs.
Nun gehöre ich wie ihr wisst, zu den Gartenbesitzern, die lieber tauschen statt kaufen. 
Meine Anemonen sind deshalb namenlos. Die vor einigen Jahren gekauften Exemplare sind längst zwischen "Rosa" und "Rot" untergetaucht. Sortenreine Pflanzen kann ich nicht bieten. Aber ehrlich, Namen sind Schall und Rauch, Hauptsache sie sehen gut aus. 












Samstag, 26. August 2017

Schöne Einzelblüten

Es regnet immer wieder und der Garten strotzt von frischem Grün und rasant wachsenden Sommerstauden. Aber viele Blüten haben unter den häufigen Regengüssen ganz schön gelitten.

Bei genauer Sicht auf die Beete finden sich doch noch schöne Exemplare.

Bevor ich mit euch durch den Garten streife, hier der neue Film über das diesjährige Bloggertreffen in Münster bei Volmary:











Die hübsche Bulbine bekam ich von einer Freundin als Aloe geschenkt. Ihr Saft soll aber die gleiche heilende Wirkung haben wie bei der Aloe vera.


Herbstanemone in der Sonne. Dort blüht sie besonders reich.




Dagegen mag meine Chelone lieber feuchte, schattige Standorte.




Wisst ihr, was für ein Insekt gerade den Sommerflieder besucht? Der Flügelschlag war so schnell, dass ich die Flügel gar nicht richtig erkennen konnte. Es hat sich auch nicht auf die Blüten gesetzt, sondern war ständig in der Luft. 




Schneewittchen



Eigentlich hatte ich die Physostegia ausgerottet. Ja, das klingt gemein, aber sie wurde mir einfach zu viel. Jetzt ist die Gelenkblume wieder da und ja, ich freue mich. 




Zinnie




Rudbeckia hirta, ein Mitbringsel von Volmary. Schade, dass der hübsche Sonnenhut nur einjährig ist.



Cosmea






Sie ist der Gewinner beim ständigen Regen. So schön wie in diesem Jahr hat die Ligularia noch nie geblüht. 

















Noch ein einjähriger Sonnenhut. Er sät sich seit einigen Jahren selbst aus und blüht wo es ihm gefällt. Obwohl er sehr lange Blütenstängel hat, ist er sehr standfest.




Färberkamille, Dauerblüher und Gute-Laune-Pflanze im Steingarten.



Warum jetzt noch Phlox blüht? Ich tippe aufs Wetter.









Hier habe ich noch zwei Bilder mit unbekannten Flugobjekten. Könnt ihr mir da weiterhelfen?