Montag, 29. November 2021

Im Maskenmuseum


 Nachdem wir hier im Schwarzwald bisher jeden Tag gewandert sind, wollten wir einen Tag Pause einlegen. 



Nach einer Runde um den verschneiten Titisee fuhren wir ganz bequem, die Verbindungen sind hier7 sehr gut, mit dem Bus zum Maskenmuseum in Bonndorf.



Im Erdgeschoss befindet sich eine Miniaturensammlubg von über 400 originalgetreuen Narrenfiguren.




Im Gewölbe hängen an die 300 Masken. Jede Maske sieht anders aus und hat auch eine spezielle Bedeutung.




Eigentlich hatten wir eine Führung gebucht, aber Corona erlaubt Führungen auch für kleinste Gruppen nicht


. Herr Hany, der Sohn von Theo Hany, der all die vielen Miniaturen selbst herstellte, hat uns aber unsere vielen Fragen geduldig und ausführlich beantwortet. Vielen Dank, lieber Herr Hany.

Das ist er. Die vorgeschriebene Coronamaske hat er natürlich nur für das Foto abgenommen.



Mir gefiel der Pflumeschlucker besonders gut.  Die dazugehörige Geschichte hörten wir von Herrn Hany.


Gute zwei Stunden brauchten wir um uns alles genau anzusehen. Ein interessanter Nachmittag mit einem mir  bisher völlig fremden Thema. 



Sonntag, 28. November 2021

Erster Schnee im Schwarzwald

 Hallo Ihr Lieben, 


der erste richtige Schnee hat den Schwarzwald in eine weiße Märchenlandschaft verwandelt. Was für ein Spaß durch den Schnee zu stapfen.


Diesmal ging es rund um den Schluchsee. Der See lag bleigrau und unbeweglich unter uns. Es blieb windstill und dadurch spürten wir die Kälte kaum.

Auf der Bahnfahrt zurück zum Hotel in Titisee konnten wir einen Blick auf den Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht werfen. Festlich spiegelten sich die vielen Lichter im Schnee, aber wir hatten keine Lust auf das Gedränge an den Buden. 


Nach der doch anstrengenden Schneewanderung freuten wir uns auf ein gemütliches Beisammensein in kleiner Runde.


Donnerstag, 25. November 2021

November im Schwarzwald

 Hallo Ihr Lieben, 



Novemberwetter ist sicher nicht ideal zum Wandern. Ist es nicht egal, ob es im Reinhardswald oder im Schwarzwald windet, regnet und die Füße in gefühllose Anhängsel verwandelt? Genau, so haben mich meine Freunde überredet und heute ging es los.



Mit dem Bus von Titisee, unserem derzeitigen  Wohnort zum Feldberg. Hier liegt schon etwas Schnee und die Sonne verwandelt alles in eine Märchenkulisse. Vom Feldberg geht es zu Fuß zurück bis Feldberg-Bärental.



 Hier wollten wir eigentlich bei einem Schaubacken  teilnehmen. Leider gilt seit heute G2 plus. Das wussten wir nicht und hatten uns heute nicht testen lassen. Wir dachten 2G reicht. Also, wenn ihr was vor habt, dann lasst euch auf jeden Fall testen. Ob geimpft oder nicht ist dabei nicht mehr wichtig. Zumindest ist es hier so.


Die super leckere Schwarzwälder Torte durften wir uns trotz fehlendem Test schmecken lassen. Dabei reichte wieder 2 G. 


Weiter ging es talwärts zurück Richtung Titisee. Der Weg führt durch leicht verschneite moosige Wälder, es ist wunderschön. 




Dienstag, 23. November 2021

Novemberhimbeeren

 



Hallo Ihr Lieben,

sind sie nicht schön, die letzten Himbeeren? Die Sorte Sugana bildet sehr späte Früchte und kümmert sich nicht um frostige Nächte und in Herbsthimbeeren finde ich keine Maden. Die haben ihre Familienplanung schon vor Blütebeginn abgeschlossen.

Der Geschmack ist natürlich nicht wie bei sommergereiften Beeren, aber als Deko im Obstsalat finde ich sie super. 

Bisher hatte ich nur frühe Sorten. Sugana wurde im vorigen Oktober gepflanzt. Nach der letzten Ernte werde ich die Ruten bis zum Boden abschneiden.  

Sorgen machen mir die Maikäfer-Engerlinge, die Himbeerwurzeln über alles lieben. Leider kenne ich kein Mittel gegen diese gefräßigen Wesen. Kennt ihr eine wirksame  Möglichkeit um die Engerlinge in Schach zu halten?

Mit der Hoffnung auf eure Antwort verabschiede ich mich mit der letzten Rosenblute von Magma für heute von euch.






Sonntag, 21. November 2021

Ewigkeitssonntag

 



Vor einigen Tagen flatterte eine Einladung der Kirchengemeinde ins Haus.

In die Kirche gehen ? Ach nein, das ist nichts für mich. So dachte ich.

Aber die Einladung war so persönlich und freundlich gehalten, dass ich heute den

Gottesdienst zum Gedenken der Verstorbenen besuchte.

Die ref. Gemeinde ist technisch gut gerüstet und begleitete die Stunde des Gedenkens mit einer Powerpoint-Präsentation. Schlicht, geschmackvoll, berührend.

Der Gottesdienst hat mich mitgenommen auf einem Weg des Erinnerns und der Hoffnung.

Herrn und Frau Göttges ganz großen Dank dafür.





Ihr, die ihr schlaft schon manches Jahr,

Ihr, die ihr seit kurzem begraben –

Wacht auf! und macht euch der Gäste bereit:
Ihr sollt euern Sonntag heut’ haben!

Was wir verloren mit euerm Tod,
Das werden wir nie verschmerzen.
Und dennoch - : heut hält ein heimlicher Strom
Verknüpft die sehnenden Herzen!

Auf Brücken der Liebe eilen wir hin
Zu eurer schweigsamen Stätte;
Da ist’s uns, als hielten wir eure Hand
Und säßen still – traulich am Bette.

Da pflegen wir heimliches Zwiegespräch
Tiefinnig – wie kaum zu sagen
Und blicken uns klar ins Aug’ hinein
Und nicken und lächeln und fragen –

Wie dieses und wie jenes kam,
Wir wollen es euch erzählen;
Was uns’re Seele umschlossen hält,
Darf eurer Seele nicht fehlen –

Und kehren wir dann vom Friedhof heim
Im dämm’rigen Abendstunden,
Dann soll uns allen ums Herze sein,
Als hätten wir jene gefunden,

Die wir für immer verloren geglaubt,
Die wir so lange entbehrten,
Die, ob sie auch der Tod geraubt,
Auf ein Stündelein … wiederkehrten.




















Ev. ref. Kirchengemeinde Hann. Münden

Samstag, 20. November 2021

Ein erster Kranz für den Advent

 Hallo Ihr Lieben,

vorige Woche wünschte sich eine Freundin für sich und ihre Familie einen selbstgemachten Adventskranz.

So richtige Adventsstimmung  wollte sich noch nicht einstellen, aber natürlich konnte ich nicht nein sagen.

Gestern wurden die Weihnachtskisten herbei geholt, Tannengrün gekauft und los ging es.



Gebunden wurde auf einen alten Strohrömer. Ich benutze die Strohunterlagen immer mehrere Jahre.
Beim Tannengrün bin ich schon wählerischer. Nobilis sollte es schon sein. Etwas Konifere aus unserer Hecke kam noch dazu.


Noch etwas nackt, aber das wird schon noch.


Jetzt sind die Kerzen dran. Ich erhitze Stahlstäbe über einer Flamme. Drei Stäbe je Kerze damit später nichts wackelt.



Ja, ich weiß, jetzt fragt ihr euch warum die Kerzen so gebraucht aussehen.
Meine junge Auftraggeberin ist sparsam und lebt möglichst nachhaltig. Also bat sie mich, die Kerzen vom vorigen Jahr, die nicht oft brannten, noch einmal zu verwenden. Ich finde das richtig gut und habe ihr diesen Wunsch sehr gerne erfüllt.


Geschafft! Zusätzlich zu den Kerzen habe ich noch eine Lichterkette eingeflochten.




Die Deko ist diesmal schlicht und aus natürlichen Materialien wie Baumwolle, Strohsterne, selbst getrocknete Orangenscheiben und Walnüsse.




Für die Kleinen Racker sitzen noch ein paar freche Elche auf dem Kranz.




 Und für die Erwachsenen dürfen die alten Holzmotive aus dem Erzgebirge nicht fehlen.

So, wer von euch noch nicht mit der Weihnachtsdeko begonnen hat, bekommt jetzt vielleicht Lust auf die ersten Bastelarbeiten. Ich wünsche euch dabei viel Spaß.





Freitag, 19. November 2021

Es geht aufwärts




Hallo Ihr Lieben, sicher denkt ihr bei dem heutigen Titel: Das habe ich 
auch schon gemerkt, die Zahlen steigen wieder. Ist jetzt nicht 
wirklich neu.

Aber ich spreche nicht über Corona, das erledigen genug andere, 
die mehr davon verstehen  oder zumindest so tun.

Das Aufwärts bezieht sich auf mich, auf das Leben, das nicht nur 
mit Corona zu tun hat.

Viele Monate sind seit meinem letzten Post vergangen. 
Zwar habe ich bis Februar immer wieder versucht zu schreiben, 
aber irgendwann ging es nicht mehr. Zu viel schmerzliches 
war passiert.
Vor allem musste ich mit dem Tod meines Mannes leben. 
Er musste Woche um Woche während des Lockdown 
im Krankenhaus ohne jeden Kontakt auf sein einsames 
Sterben warten. Hatte ich ihm doch versprochen immer für
 ihn da zu sein. Und dann durfte ich nicht an seinem Bett 
sitzen und seine Hand halten. Für uns beide eine unsägliche Qual.


Die Monate vergingen und meine Narben heilten. 
Wie gesagt, es geht aufwärts. Ich kann wieder lachen, glücklich sein,
 mein Leben genießen und auch wieder hier für euch schreiben. 
Ja, die Erinnerung bleibt, aber sie ist nicht mehr so präsent, 
bezieht sich auf schöne Augenblicke, gibt mir Kraft und Mut 
für ein neues, spannendes Leben.

Hier werde ich in der nächsten Zeit erzählen wie mein 
neues Leben aussieht. Natürlich wird mein Garten wie in all 
den Jahren hier einen großen Platz einnehmen, aber es wird
 auch andere Themen geben. 

Als ich 2008 den Blog begann ging es mir darum zu zeigen 
wie ich meinen damals neu erworbenen Garten anlegte, 
wie er sich entwickelte.
Jetzt geht es darum wie ich mein neues Leben gestalte 
und versuche in dieser unbeständigen Zeit das Glück einzufangen und festzuhalten. 



Mit einem Bild der letzten späten Blüten von Schneewittchen 
und Lichtkönigin Lucia ganz allein für euch 
verabschiede ich mich für heute.