Samstag, 15. September 2018

Neues Leben in den Beeten

Geht es euch auch so? Endlich macht die Gartenarbeit wieder Spaß. 






Überall sprießen grüne Halme durch das Rasenbraun. Stauden schieben neue Blätter und Blumen, die ich schon abgeschrieben hatte, entschließen sich zu einer verspäteten Blüte.





Mit der Kamera durch den Garten spazieren macht wieder Freude und so habe ich nach langer Zeit wieder einige Bilder für euch. 



Kaum hat es geregnet, schon wächst unter dem Vogelhaus noch mal eine Sonnenblume. Sie hat sich in kurzer Zeit bis zur Blüte entwickelt und schaut genau ins Wohnzimmerfenster.





Oleander gehört zu den Gewinnern des diesjährigen Sommers. 




Ewas später als sonst blühen viele einjährige Sommerastern zusammen mit Tagetes.






Lampionblumen gibt es nur vereinzelte. Der alljährliche Kranz wird aufs nächste Jahr verschoben.





Bartblumen 





Nachdem meine Ringelblumen fast vertrockneten, wurden sie bis auf den Boden zurück geschnitten. Nach den ersten Regenschauern treiben sie wieder aus und blühen erneut.







Herbstzeit - Gräserzeit.

Rutenhirse und Chinaschilf blühen zusammen im Gräserbeet.




Gaura mit Tagetes



Meine Agavenableger haben sich zu großen Pflanzen entwickelt. 



Und der Hopfen wuchert durch den ganzen Garten.


Wie schnell sich der Garten nach der Trockenheit entwickelt hat!



Ich denke, wir bekommen jetzt einen wunderschönen Herbst.

Dienstag, 24. Juli 2018

Nur die harten sind noch im Garten....

.... oder 
dieser Sommer trennt die Spreu vom Weizen.


Meine Beete werden lichter. So manches Pflänzchen hat sich inzwischen verabschiedet. Ob für diesen Sommer oder für die Ewigkeit, wird sich noch zeigen. 
Dabei gieße ich Tag für Tag . Die Wasserleitungen sind blank gescheuert, so viel Wasser rauscht jeden Tag durch. 
Mal sehen, wie lange hier noch mit dem Schlauch gegossen werden darf. Auf Anfrage bei der Stadt wurde mir mitgeteilt, dass es keinerlei Einschränkungen gibt, wir sind noch immer gut versorgt.
Trotzdem, es könnte nun wirklich mal ergiebig regnen. Nicht nur ein halbes Stündchen wie vorige Woche, sondern so richtig, tagelang.

Obwohl ich mir wirklich Mühe gebe, immer mehr Stauden geben auf. Astilben, Sommerastern, die schönen Lingularien, alles verdorrt.

Aber einige andere halten sich sehr tapfer. Und da sind auch einige dabei, denen ich dieses Durchhaltevermögen gar nicht zugetraut hätte.






Echinacea purpurea, oft in Präriegärten anzutreffen, dominiert mit ihren großen Blütenschirmen. Sie liebt den heißen Sommer und blüht dieses Jahr besonders reich.






Sie werden wegen ihrer ähnlichen Blüten oft verwechselt. Alant, oben im Bild, wird von mir arg vernachlässigt. Er steht in einer Gartenecke, die ich nicht gut mit Wasser versorgen kann.
Die Telekie, unten im Bild, braucht jeden Tag reichlich Wasser. Aber sie hält durch und blüht sehr schön.



So ganz ohne gießen geht es auch bei den Wurzen nicht. Aber die darf ich gern mal auslassen.



Sonnenblumen, sie kommen immer mit dem Vogelfutter im Winter in den Garten, brauchen je nach Größe eine ordentliche Wassergabe. Blühen aber in der Sonne besonders schön.


Unverzichtbar sind für mich die verschiedenfarbigen Indianernesseln. Sie kommen mit und ohne Wasser klar. Allerdings leiden sie in diesem Sommer unter Mehltau, das hatte ich sonst nicht.




Prachtscharten kann man wunderbar aussäen. Sie machen sich auch bei Trockenheit gut und die Insekten freuen sich sehr über die Blütenkolben.



Rosen mögen diesen Sommer nicht. Jedenfalls ist das bei mir so. Nach einer Superblüte im Juni muss ich jetzt um jede Blüte betteln. Sie bekommen ganz sicher nicht genug Wasser.
"Himmelsstürmer" ist allerdings anders. Sie blüht durch und muckt nicht wie ihre edlen Schwestern.
Nachbars Bienen sind dankbar für die offenen Schalenblüten.






So sieht es im Moment in meinen Beeten aus. Alle Mimöschen sind verschwunden. Geblieben sind:

Monarda, Echinacea, Eryngium und Santolina. Im Winter verlor ich durch den Kalhfrost im Februar fast alle Heiligenkräuter. Jetzt im Dauersommer haben sich die Halbsträucher sehr gut entwickelt. Wetter wie am Mittelmeer mögen sie einfach.





Fuchsschwanz, Amarant, findet sich wildwachsend meist in trockenen Steppengebieten. Da ist er bei mir gerade richtig.










Dass Kosmeen mit sehr wenig Wasser auskommen, hat mich erstaunt. Sie lieben Sonne und dürfen im nächsten Jahr als besonders pflegeleicht wieder dabei sei.







Die Zeit der Mohnblüte ist vorbei. Damit nicht alles so kahl aussieht, lasse ich die Mohnkapseln stehen. Sie sind noch recht dekorativ.




Gartenbleiwurz kann ich euch nur empfehlen .Im Steingarten in der prallen Sonne blüht er in dunkelgrünem Laub und deckt Kalhlstellen zu,


Jetzt platzen die Samenfrüchte des Diptam auf. Der Brennende Busch liebt kalkhaltige, trockene Böden.






Eine echte Überraschung sind die verschiedenen Hortensien. Ob Annabelle wie hier, oder Bauernhortensien. Ja, sie brauchen so manche Kanne Wasser, aber sie danken die Fürsorge mit vielen großen Blütendolden.








Hier noch mal meine Lieblings-Trockenblumen, Echinacea und Monarda.






In diesem Jahr fehlen viele sonst so prächtig blühende Stauden. Trotzdem finden sich noch immer einige Sonnenanbeter, die den Garten strahlen lassen.


Samstag, 30. Juni 2018

Schöne Blüten im Sommergarten

Heute geht es nicht um Rosen oder Hortensien. Jetzt Ende Juni blühen viele Stauden und ich stelle euch einige schöne Blütenstauden aus meinem Garten  vor. 
Ich frage mich woher die Stauden bei der noch immer anhaltenden Trockenheit die Kraft für einen so farbenfrohen Blütenflor nehmen.
Leider häufen sich die Totalausfälle auch bei mir. Gestern noch grün, heute plötzlich nur noch braune Reste. Wieder eine Chrysantheme vertrocknet, eine Astilbe abgestorben, der Rittersporn nur noch ein gelber Stängel ohne Kraft.
Und doch blüht es noch überall in den Beeten.



Verschiedene Margeritensorten 




wie z. B. Crazy Daisy





Seifenkraut
Noch nie gegossen und unverwüstlich.



 Hosta stehen in voller Blüte. Dabei geht es den Pflanzen in Töpfen und Kübeln am Besten.  Sie werden beim Gießen meist bevorzugt.







Mädchenauge, ein echter Sonnenschein im Beet




Veronica




Und erste Monarden zeigen ihre bizarren Blüten.




Bertramsgarbe mit Färberkamille




Trommelstöckchen. 
Sie blühen als letzte in der großen Alliumfamilie.




Stockrosen, sie gehören in jeden Bauerngarten.





Mit aparten Blüten zeigt sich eine Seidenpflanze (Asclepias)




Vagebundierende Waldglockenblumen. Mal blühen sie bei mir, mal bei meinem Nachbarn.




Und zum Abschluss gefüllter  Schlafmohn.
Ja, das war es schon wieder. Schön, dass ihr vorbeigeschaut habt.

Montag, 18. Juni 2018

Juniimpressionen

Impressionen aus einem trockenen Garten.
Noch immer segeln dicke Gewitterwolken vorbei. Die gefürchteten Unwetter gehen an uns vorüber, der Regen bleibt auch aus. Mal ein paar Tropfen, die hoffen lassen, aber ansonsten muss ich weiter gießen.

Bei den einmal blühenden Ramblern geht die in diesem Jahr besonders schöne Rosenblüte zu Ende.



Dafür blühen die ersten Hosta.



Rittersporn färbt den Garten blau. Jede Pflanze hat einen anderen Blau- oder Lilaton. 










Wenn sich jemand über Hitze und Sonne freut, dann Echinopsis. Sie blühen seit Wochen und schieben immer wieder neue Blütenstiele nach.



Marienglockenblumen




Inzwischen verblühten die dicken Allium-Blütenbälle. Ihre Samenstände zieren die Beete bis in den Herbst.



Dass Oleander ein Sonnenanbeter ist, zeigt sich an den vielen Blüten.




Verbascum chaixii, Königskerzen mögen die Trockenheit in den Beeten sehr. Wenigstens eine Pflanzenart, die ich nicht gießen brauche.



Färberkamille (Anthemis tinctoria) Bitte möglichst wenig gießen! Ja, sowas gibt es auch. Ich mag sie sehr. Wegen ihrer leutend gelben Blüten und... ja, sie verzeiht es mir, wenn ich sie nicht immer gieße.




Schlafmohn (Papaver somniferum) ,dieser Beetvagabund braucht auch nicht viel Wasser. Hier habe ich ihn allerdings kräftig geduscht. 




Samenstand der akeleiblättrigen Wiesenraute. 
Die Büschel lassen sich gut trocknen und eignen sich gut für Gestecke .




Mit durtenden Nelken verabschiede ich mich von euch. Danke für eure lieben Kommentare und euren Besuch.