Donnerstag, 28. September 2023

Erinnerungen an Den Helder

 Hallo Ihr Lieben,

nun bin ich schon wieder eine ganze Zeit zu Hause und habe euch kaum etwas aus meinem Urlaub in Holland gezeigt. 

Den Helder, mein Aufenthaltsort, eine Festungsstadt am Meer, hat eine lange maritime Geschichte und Tradition. 

Gerne hätte ich mir einige der dortigen Museen angesehen, aber mit Hund ist das etwas schwierig. So blieben viele Spaziergänge an der Küste und durch die nahen Wiesen und Wälder.

Das Wetter war einfach super und ich konnte den ganzen Tag mit Aris umherschweifen.


Natürlich haben wir auch einige Strände besucht. So wie hier in Zandvoort sah es überall aus. Jeder der konnte, nutzte das heiße Wetter für ein paar Stunden am Meer. Für Aris war das nicht geeignet und wir beschränkten uns auf den späten Nachmittag.


Mir gefiel es weitab vom Trubel viel besser.


Hier am Ferienhaus konnten wir die Seele baumeln lassen.



Unsere Spaziergänge führten uns oft zum Jachthafen. Mein Versuch, die Boote zu zählen scheiterte kläglich.


Die großen Schiffe fand ich auf jeden Fall interessanter. 
Im Museumsbereich wird die Zr.Ms. BONAIRE restauriert.
Von 1877 bis 1902 war die BONAIRE in aktivem Dienst, vorwiegend in karibischen und südamerikanischen Gewässern, wie ja auch schon ihr Name andeutet.



Mit den vielen Wasserläufen wirkt Den Helder recht romantisch.

Immer wieder beobachtete ich Fischreiher, die auf Beute warteten. 


Erholsam waren die Ferientage in Holland und ich habe euch gern ein Stückchen mitgenommen.


Mittwoch, 20. September 2023

Morgenrunde mit Hund

Unsere tägliche Morgenrunde führt uns nicht in den nahen Wald wie sonst immer. Nein, wir machen Urlaub in Holland. 

Das Wetter ist einfach großartig und Aris und ich genießen die frische Luft bevor es warm wird. 


Obwohl es tagsüber sehr sommerlich ist, spüren wir morgens den nahen Herbst. Dunstschleier liegen auf den Wiesen. Hier laufen wir fast immer an irgendeinem Gewässer entlang. Die Landschaft ist durchzogen von Gräben, Kanälen und Flüssen.


Zunächst hüllt ein dichter Nebelschleier die Landschaft ein,


Aber schon bald vertreiben die ersten Sonnenstrahlen den grauen Dunst


und tauchen die Wiesen in gelbes, warmes Licht.


Nicht nur wir genießen die langsam hervorsteigende Wärme, auch die vielen Vögel, die wir immer beobachten können, recken sich den wärmenden Strahlen entgegen.


Aris streift am liebsten durch die hohen Wiesen und versucht sich im Mäusefangen.


Amüsiert schauen ihm zwei Nilgänse aus sicherer Entfernung zu.


Der Weg am Fluss entlang führt zum kleinen Jachthafen. Verträumt schaukeln die Boote im seichten Wasser. Hier ist es jetzt noch menschenleer. 


Ein Fischreiher wartet auf sein Frühstück.

Wir treten den Heimweg an.


Aris möchte auch frühstücken. Die Mäusejagt war nicht erfolgreich und so geht es flott zurück in unser Ferienhaus.


Hier am Kanal mischen sich schon erste Herbstfarben ins Grün am Ufer.

Heute Mittag wird es zu warm sein um ausgiebig durch die Landschaft zu streifen. Wir werden uns den Strand ansehen. Wie es uns dort gefällt, erzähle ich euch später.


Samstag, 9. September 2023

Welche Blumen für den September?

 Ja Ihr Lieben,

der September ist angekommen. In diesem Jahr bringt er nebelverhangene Morgen und sonnige, warme Tage. Und die Nächte? Keine Ahnung, da schlafe ich.

Viele Blumen sind inzwischen verblüht, zeigen sogar schon einige braune Blätter. Der Herbst ist nicht mehr weit.



In den Beeten herrschen warme Farben vor, sattes Rot und Gelb. Aber auch Rosa, Lila und Blau sind noch dabei.

Ich zeige euch einige Stauden, die ich für diese Jahreszeit besonders empfehlen kann.


Glockenrebe (Cobaea scandens)

Die Glockenrebe stammt aus Mexiko. Sie rankt am Zaun und beginnt jetzt mit der Blüte. Die Pflanze  begrünt in kürzester Zeit große Flächen. Am besten ist es mit der Aussaat schon im Februar zu beginnen. Da ich im Frühjahr verhindert war, kaufte ich eine einzelne Pflanze, die super schnell aus einem Drahtzaun ein Schmuckstück gezaubert hat. Nun öffnen sich die Blütenglocken. Zunächst recht unscheinbar grün, aber schon bald kommt Farbe ins Spiel. Leider ist die Ranke nicht frostfest, aber durch ihren schnellen Wuchs gleicht sie das spielend aus.

Hohe Fetthenne (Hylotelephium telephium)

Schon vor der Blüte finde ich die fleischigen Blätter der Fetthennen, früher Sedum teelphium, sehr attraktiv. Langsam öffnen sich die rosa Blüten und locken Insekten jeder Art an. Immer sehe ich ein paar Bienen, die sich über den späten Blütenreichtum freuen, vor. Unkompliziert und unverwüstlich ist die Staude nur zu empfehlen.



Sonnenbraut (Helenium)
Kaum eine Blume hat so viel Leuchtkraft wie die aufricht wachsende Sonnenbraut. Die letzten trockenen Sommer gefielen ihr nicht und die orangefarbenen Pflanzen haben sich verabschiedet. Jetzt leuchten sie nur noch gelb.
Ihren schönen Namen gab ihnen Carl von Linné,
den die Blütenform an eine Sonne erinnerte und der den Namen deshalb an den griechischen Sonnengott Helios anlehnte. 



Herbstanemone, Anemone 
 japonica
Stellvertretend für all die hübschen, meist pastellfarbenen Herbstanemonen hier 
Andrea Atkinson und diese rote Variante, deren Namen ich nicht kenne.
Beide Sorten neigen nicht zum Verwildern.


Etwas unbändiger ist diese hübsche Dame. Sie sollte unbedingt unter Beobachtung stehen um nicht das ganze Blumenbeet zu besiedeln.



Auch bei den Einjährigen gibt es eine große Auswahl an septembertauglichen Blumen.


Mein Favorit ist dabei der Fuchsschwanz (Amaranth)


Einmal ausgesät vermehrt sich die einjährige Pflanze durch Selbstaussaat jedes Jahr aufs neue. Ich pflanze die neuen Sämlinge an geeigneter Stelle aus. Sie brauchen ordentlich Dünger um sich gut zu entwickeln. Ich dünge die vorgesehene Pflanzstelle im Frühjahr mit Kompost und arbeite später noch einen Volldünger ein. Ob der hängende Fuchsschwanz oder der aufrecht wachsende besser gefällt ist Geschmackssache.



Auf jeden Fall sind die kleinen Samenkörner essbar. Samen und Blätter einer Amaranth-Pflanze sind reich an essentiellen Vitaminen, Nährstoffen, Mineralien und Ballaststoffen. Außerdem sind sie glutenfrei und können als Pseudogetreide verarbeitet werden. Ich streue die Minikörner am Liebsten ins Müsli.
Auch die jungen Blätter sind essbar. Ich habe sie allerdings noch nie in der Küche genutzt.


Es gibt so viele wunderschöne Pflanzen für den Spätsommer, ich könnte immer weiter schreiben. Um nicht zu langatmig zu werden, beschränke ich mich etwas und zeige nur noch zwei meiner Lieblinge.



Hier seht ihr sie auf einem Bild. 
Den Hopfen

(Humulus lupulus) und die Bartblume (Caryopteris clandonensis)

Hopfen kennt jeder, der ein gutes Bier mag. Ich mag ihn als Kletterpflanze an meiner Sichtschutzwand. Im Winter schneide ich die abgestorbenen Ranken bis zum Boden ab. In der Wachstumsphase achte ich darauf, dass er sich nicht zu sehr ausbreitet. Er nimmt auch einen starken Rückschnitt im Sommer nicht übel.





Ganz anders wächst die Bartblume, die eigentlich ein Halbstrauch ist. Nach dem Frühjahrsschnitt entwickeln sich aufrecht wachsende Zweige. Im September locken die leuchtend blauen kleinen Blüten Bienen und andere Insekten an. Bei mit ist diese Pflanze ein absolutes Muss. Sie braucht kaum Dünger und Wasser, Insekten lieben sie und das intensive Blau ist wunderschön.