Dienstag, 27. Dezember 2011

Nur noch wenige Schritte

Hallo ihr Lieben,
die Weihnachtstage sind vorbeigeeilt und ich komme  zurück aus der Weihnachts-Wunderwelt.
Ganz, ganz herzlichen Dank für die vielen Weihnachtswünsche, die ich von euch per Kommentar und Email bekommen habe.


In unserer Familie wurden dieses Jahr zu Weihnachten Zoo-Gutscheine verschenkt. Jeder bekam seine ganz spezielle Gutscheinkarte mit einem eigenen Tiermotiv. Liebevoll angefertigt wurden alle Karten wieder von Regina von der Kreativen Ecke. Ganz herzlichen Dank, liebe Regina. Alle waren begeistert.







Nur noch wenige Schritte im Jahr und 2011 ist vorbei.

 Ich hoffe, ihr hattet ein ebenso schönes Jahr wie ich.

Ich danke euch allen für euren Besuch auf meinem Blog und die vielen lieben Kommentare im Laufe des Jahres.

Ich danke euch auch für eure Bilder und Posts, eure vielen Geschichten und Gedanken, die mich durchs Jahr Begleitet haben.

Euch allen einen guten Rutsch in ein großartiges 2012.






Sonntag, 18. Dezember 2011

Weihnachtschristrose Helleborus niger Praecox










Im letzten Winter versteckte meine Christrose sich unter einer dichten Schneedecke und ich bekam kaum eine Blüte zu sehen.
In diesem Jahr öffnet sie pünktlich zur Weihnachtszeit ihre ersten Knospen.
Der Legende nach haben sich die Tränen von himmlischen Prinzessinnen bei ihrem Auftreffen auf die Erde in die Blütensterne der Christrose verwandelt.






Hier könnt ihr noch eine Träne glitzern sehen.

Damit die Christrosen im Freien schon zum richtigen Zeitpunkt zu Weihnachten blühen wurden durch Auslese spezielle früh blühende Helleborus Sorten gezüchtet. Im Garten kann man die Christrosen nicht ohne weiteres durch irgend welche Tricks bei der Pflege vorziehen damit sie früher blühen, sondern muss spezielle Sorten pflanzen wie z. B. Helleborus niger Praecox.







Donnerstag, 15. Dezember 2011

Für Weihnachtsmuffel

Es gibt sie immer noch, die absoluten Weihnachtsmuffel. Angeblich ist das verstärkte Angebot von Weihnachtsartikeln ab September mit Schuld an diesem Zustand der totalen Ablehnung. Auch das häufige Abspielen von  Weihnachtslied-DVDs  in der Endlosschleife in Einkaufspassagen soll Schuld am gehäuften Auftreten von Weihnachtsmuffeln sein.
Speziell für die, die Weihnachtsmuffel beschenken wollen, oder selbst keine echte Weihnachtsdeko mögen, habe ich ein Vogelhaus gebastelt. Natürlich ein Heu-Vogelhaus. Das Futterhäuschen kann man den ganzen Winter hindurch stehen oder hängen lassen, ohne dass man an Weihnachten erinnert wird.



Natürlich finden auch Weihnachtsfans das Vogelhäuschen in meinem Shop.



Sonntag, 11. Dezember 2011

Winterdeko im Vorgarten

Für diesen Winter habe ich mir vorgenommen meinen Vorgarten möglichst naturnah zu dekorieren.
Bei meinen Spaziergängen durch die Wälder finde ich viele verschiedenen Zapfen, die sich wunderbar zum Dekorieren eignen.
Zum ersten Mal habe ich einen Kranz aus Lärchenzweigen gebunden. Der Einfachheit halber gleich vor Ort im Wald. Die kleinen Lärchenzapfen blieben gleich an den Zweigen.


In der Mitte des Kranzes steht in der Adventszeit eine Laterne.

In der Nähe stehen einige alte Kiefern, unter den Zweigen liegen immer viele kleine Kiefernzapfen. In meinen alten Nikolausstiefeln stecken Kiefernzapfen, die ich mal aus einem Urlaub im Süden mitgebracht habe.


Besonders viele Zapfen findet man in diesem Jahr unter den Fichten. In einer Schale neben dem Ofen duften sie herrlich nach Wald und Winter.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Weihnachtsfiguren aus dem Erzgebirge







Als wir noch in einem geteilten Deutschland lebten,  war es für unsere Verwandten im "Osten" nicht immer leicht ein passendes Weihnachtsgeschenk für die Verwandtschaft im "goldenen Westen " zu finden.
So erhielt mein Mann regelmäßig geschnitzte und gedrechselte Figuren aus dem Erzgebirge, die jetzt zwischen 40 und 50 Jahren alt sind.






Die kleinen Engel, Heilsarmee-Sänger, Pyramiden und Kirchen führten bei mir ein langes Leben im Verborgenen.   Nur selten habe ich meine Wohnung mit den alten Holzfiguren dekoriert.











Inzwischen sind sie zu kleinen Kostbarkeiten geworden und stehen im Advent im Gästezimmer.
Die  abgebildeten Figuren sind ein kleiner Querschnitt durch unsere Sammlung aus dem Erzgebirge.



Freitag, 2. Dezember 2011

Blumen im Advent







Besonders in der dunklen Zeit freue ich mich sehr über blühende Zimmerpflanzen.
Natürlich gehören für mich Weihnachtssterne und Weihnachtskakteen unbedingt in die Adventzeit.

Eigentlich wollte ich mir im Gartencenter einen schönen Weihnachtsstern aussuchen. Aber bei dem riesigen Angebot wurde ich schnell schwach und ehe ich mich wehren konnte, hüpften gleich drei in meinen Einkaufswagen. Ein klassisch roter Weihnachtsstern musste dabei sein, aber weil Weiß immer so schön edel aussieht, kam auch ein weißer Weihnachtsstern dazu.





Toll finde ich die panaschierten Blätter. Also durfte auch eine bunte Pflanze mit zu mir nach Hause.





Hoffentlich halten sie bis Weihnachten durch. In manchen Jahren hingen Ende Dezember nur noch die roten Hochblätter an den Stielen. Habt ihr Weihnachtssterne im Folgejahr dazu gebracht, richtig viele rote Blätter auszubilden?

Meine zweiten  Lieblingsblumen im Dezember sind die Weihnachtskakteen (Schlumbergera).
Bis jetzt blühen von meinen vier Sorten erst zwei.




Der kleine weiß blühende Weihnachtskaktus ist erst zwei Jahre alt. Aber er sieht schon ganz gut aus.





Die rosa blühenden Töpfe stehen schon seit vielen Jahren im Wohnzimmer und begeistern mich mit ihrer Blütenfülle immer wieder neu.

Mittwoch, 30. November 2011

Heutiere für Geldgeschenke

Geht es euch auch oft so wie mir?





Man möchte gern Geld verschenken, aber wie?
Ideal um ein paar "Mäuse" zu verschenken ist eine Mausefalle. Ein Geldschein angeheftet und schon hat man ein originelles Geldgeschenk.
Die echten Mausefallen werden vorher entschärft. Der "Käse" besteht aus 100% Bienenwachs.
Und natürlich darf eine Heumaus nicht fehlen.

Sonntag, 27. November 2011

Weihnachtsmarkt Hedemünden 2011 - Nachlese









Jetzt habe ich doch tatsächlich meine Kamera zu Hause vergessen. Dabei gab es auf dem Weihnachtsmarkt in Hedemünden so viele schöne Motive. Na ja, so kann sich auch keiner darüber beschweren, dass ich ihn fotografiere und vielleicht, oh Graus, ins Internet setze.

Wenn es auch keine Bilder gibt, möchte ich euch beschreiben, wie ich den Weihnachtsmarkt Hedemünden gesehen habe.
Die Hedemündener beschreiben ihn immer als den "etwas anderen" Weihnachtsmarkt. Da kann ich nur zustimmen. Alles Stände waren liebevoll dekoriert, es gab jede Menge selbst gebastelte hübsche Dinge für den kleinen und großen Geldbeutel. Für Essen und Trinken war ausreichend gesorgt mit selbst gekochten, gebratenen und gebackenen Leckereien. Die Marktbesucher wirkten alle ausgesprochen gut gelaunt, was sicher am schönen Wetter und am guten Glühwein lag. Also eine runde Sache.

Mich interessierten natürlich vor allem die Stände mit Kunsthandwerk und Bastel- oder Handarbeiten.
An etlichen Ständen wurden selbst gestrickte Socken angeboten. Auch Handarbeitsdeckchen gab es bei vielen Anbietern. Was mir in diesem Jahr auffiel, waren die tollen, selbst genähten Taschen, die es fast an jedem zweiten Handarbeitsstand zu bewundern gab. Auch die von verschiedenen Künstlern angebotenen Holzarbeiten gefielen mir sehr gut. Sehr auffällig war das große Sortiment an Marmeladen, die man teilweise sogar kosten konnte. An einem Stand, der Geschirr, Holzarbeiten und allerlei Dekoartikel anbot, fand ich auch einige Heufiguren. Woanders sah ich super schöne, kleine Schaukelpferde aus Heu.

Wie war das noch? Warum durfte ich meine Heutiere nicht verkaufen? Weil sie schon von jemand anders angeboten wurden? Habe ich da was falsch verstanden?
Würde ich bei einer Nachfrage wohl eine ehrliche Antwort bekommen oder wird mir einfach ein fadenscheiniger Grund geliefert?

Nach mehreren vergnüglichen Rundgängen verabschiedete ich mich vom wie immer wunderschönen Weihnachtsmarkt mit einem Besuch der Michaeliskirche. Das dort gebotene Chorsingen zur Einstimmung in den Advent klang besinnlich, nachdenklich, auch fröhlich und erwartungsvoll.




Ein wunderbarer Einstieg in die Advent- und Weihnachtszeit.

Samstag, 26. November 2011

Adventdeko




Jedes Jahr glaube ich, dass ich mit der Weihnachts- und Adventsdeko nicht rechtzeitig fertig werde. Aber dann schaffe ich es doch.





Die Engel stehen an ihrem Platz





Und der Adventskranz für den Esszimmertisch ist auch gewickelt. In diesem Jahr mal ganz schlicht in Weiß.





Morgen kann ich die erste Kerze anzünden. Ich freue mich schon auf eine ruhige, beschauliche Vorweihnachtszeit.



Euch, meine Lieben, wünsche ich
 eine schöne, besinnliche, stressfreie Adventszeit.

Donnerstag, 24. November 2011

Winter in Sicht?


Wenn die Blüten seltener werden, dann fallen schöne Blätter, wie die vom Lungenkaut (Pulmonaria saccharata) auf.


Keine Spur von Winter!
Wie wohl überall im Land kämpft der Herbst weiter um die Vorherrschaft.
Wenn sich der Frühnebel verzogen hat, strahlt die Sonne und lässt keine dunklen Gedanken zu. Habe ich im letzten Post noch geschrieben, dass ich nicht mehr viel im Garten bin? In den letzten Tagen mag ich kaum ins Haus, das Wetter ist zu schön.






Am Gartenzaun blüht ein verspäteter Islandmohn. Die Mohnpflanzen dürfen sich vor dem Gartenzaun aussäen und nutzen jede Ritze im Asphalt. Oft rümpfen Passanten die Nase, weil Blumen, oh Graus! außerhalb des Vorgartens wachsen dürfen. Mir gefällts!

Selten schaffe ich es im Herbst, die nötigen Arbeiten zu erledigen. Das Wetter hält mich im Haus. In diesem Herbst schaffe ich alle Aufgaben, weil es einfach Spaß macht, sich im Freien aufzuhalten.
Nur die Rosen müssen noch gehäufelt werden.






Ein echter Hingucker ist das Plattährengras (Chasmanthium latifolium). Die überhängenden Ähren überstehen auch die ersten Nachtfröste. Das hostig wachsende Gras mit Bambus-ähnlichen Bättern  steht zwischen Stauden wie Rittersporn und Phlox. Wenn die Stauden verblüht sind, überdeckt das Plattährengras die leeren Flächen.

Sonntag, 20. November 2011

Heute keine Heutiere..


sondern Bilder aus dem Garten.

Eigentlich sollte ich letzte Woche noch mal Laub vom Rasen harken. Aber dann ging es mit dem Rasenmäher doch schneller. Jetzt sieht der Rasen schön gleichmäßig und grün aus. Die paar Blätter, die jetzt noch von den Bäumen fallen, die kann der Wind verteilen. Ein besonders schönes Blatt habe ich für euch fotografiert.



Unsere Topflärche hat jetzt auch ganz gelbe Blätter (Nadeln?) bekommen. Bald ist sie kahl. Dann wird sie stark zurück geschnitten.Da sie ganzjährig in einem Kübel steht, muss ich im Winter aufpassen, dass die Wurzeln bei zu viel Wasser nicht  faulen.




Die meisten Rosen tragen noch ihr grünes Sommerlaub. Morgens sieht man die vielen Spinnweben.




Und natürlich blühen die Winterastern.

Sehr viel bin ich nicht mehr im Garten.  Im Haus habe ich heute mit der Weihnachtsdeko angefangen.
Gestern konnte man überall in den Gärtnereien Adventausstellungen ansehen und es gab für mich viele schöne Anregungen. Obwohl, die schönsten Ideen finde ich immer in euren Blogs.

Am Donnerstag hat mir meine Blogfreundin Regina ganz viele tolle Anleitungen für Handarbeiten, Nähereien und Basteleien gebracht. Der Winter kann kommen, ich habe bestimmt keine Langeweile.

Im Moment genieße ich auch die langen Spaziergänge, für die ich im Sommer nicht so viel Zeit habe.

Freitag, 18. November 2011

Peryton

Wenn es immer früher dunkel wird, dann sitze ich gern gemütlich in meiner Sofaecke und lese. Um diese Jahreszeit mag ich besonders mystische Geschichten und Legenden von seltsamen Wesen.
Da  gibt es zum Beispiel den Peryton. Er besitzt den Körper eines Hirsches. trägt aber Flügel. Er wirft einen seltsamen Schatten,der wie der Schatten eines Menschen aussieht. Man legt ihm nahe, dass er die spirituelle Manifestation von verstorbenen Menschen ist. Es wird behauptet, das Tier stammt von Atlantis.
Was fällt mir nun bei so einem seltsamen Wesen ein? 

Na klar, das geht auch in Heu. Und so kann ich euch heute meinen Peryton, meinen geflügelten Hirsch zeigen.




Dienstag, 15. November 2011



Bald beginnt der Winter und wir sollten die Vögel nicht vergessen. Zu diesem Thema habe ich ein kleines Vogelhaus entworfen. Dekoriert ist es mit "Futter" aus selbstgetrockneten Orangen- und Apfelscheiben und Sonnenblumenkernen.


Es wird immer schwieriger noch etwas Blühendes im Garten aufzuspüren. Die regelmäßigen Nachtfröste zeigen uns jetzt, welche Jahreszeit wir haben.

Einige Bilder konnte ich aber noch für euch machen.


Durch die Garagenwand geschützt blühen noch einige Salbei.


An der gleichen Stelle blüht auch noch niedrige Katzenminze. Die Stelle ich sehr sonnig und wird über Tag noch warm.



Die roten Blütenrispen vom Ananassalbei. Der Ananassalbei wandert jetzt ins Winterquartier.  Er ist nicht  winterfest. Die letzten süß schmeckenden Blüten verwende ich als Salatbeigabe.


Die Kokarden hatte ich schon aufgegeben. Nachdem ich alles Verblühte entfernte, fangen sie noch mal an zu blühen. Jeden Morgen überzieht sie eine Raureifschicht, die ihnen offenbar nicht schadet.


Dauerblüher Lenzrose




Echte Novemberschönheiten, die Winterastern.



Hier noch mal ein Bild von einer anderen Pflanze.



Kleinblütige, rosa Chrysanthemen.



Und was habe ich hier gefunden? Eine Skabiose. Ob sie schon gemerkt hat, dass sie im November ganz falsch ist?



Noch immer blühen einzelne Rosen.  Im Hintergrund leuchtet das gelbe Laub der Obstbäume. Könnt ihr euch denken, was ich morgen zu tun habe? Richtig, Laub harken. Unser aller Lieblingsbeschäftigung im Herbst.


Samstag, 12. November 2011

Alte Zäune




Geht es euch auch so?
Überall trifft man auf Zäune, Mauern, Grenzen. Ich fühle mich  ausgesperrt und ausgegrenzt.
Wenn ich ums Dorf herum spaziere, dann sind sie auch da, die Zäune.





Aber manchmal sind sie so alt und verfallen, dass mir ihr morbider Charm schon wieder gefällt. Dann können sie Geschichten erzählen. Von den Leuten, die sie irgendwann einmal errichteten und den Menschen, die sie nicht mehr brauchen und sich selbst überlassen.





Dann kann ich durch sie hindurch schlüpfen und darf einmal auf der anderen Seite stehen.