Hoch über den Dächern von Kalamata wird es still, obwohl direkt unter uns die Stadt pulsiert.
Um Kalamata von oben zu sehen, muss man nicht ins Flugzeug steigen oder eine Drohne in die Luft schicken.
Von der Burg selbst ist nicht mehr viel übrig geblieben. Schon in byzantinischer Zeit gab es auf dem Hügel eine Befestigung, vermutlich an der Stelle der antiken Akropolis von Pharai. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts bauten die fränkischen Herrscher die Anlage um. Später wechselten die Herren der Burg noch mehrfach. Byzantiner, Osmanen und Venezianer hinterließen ihre Spuren.
Die Mauern um mich herum haben viel erlebt. Herrscher kamen und gingen, die Burg wurde erobert, verändert und beschädigt.
Heute muss hier niemand mehr Ausschau nach herannahenden Feinden halten.
Jetzt ist Frieden eingekehrt.Und manchmal wird zwischen den alten Mauern sogar getanzt.
Denn die Burg ist heute auch Schauplatz kultureller Veranstaltungen. Beim Internationalen Tanzfestival von Kalamata fanden 2026 Aufführungen im Amphitheater der Burg statt.
Above the Rooftops of Kalamata
To see Kalamata from above, there is no need for a plane or a drone. We simply climb up to Kalamata Castle.
From here, the view stretches across the rooftops and narrow streets of the city towards the Messenian Gulf.
Not much of the castle itself has survived. Its history reaches back to Byzantine times, and in the early 13th century the fortress was rebuilt by the Franks. Over the centuries, different rulers came and went, leaving their traces behind.
Today, things are much more peaceful.
Between old walls, gateways and trees, it is surprisingly quiet. Far below us, Kalamata is full of traffic, cafés, shops and people.
Up here, I sit on an old stone wall in the sunshine and look across the city.
The castle has seen centuries of conflict and change.
Today, nobody has to watch for approaching enemies.
And sometimes, between these ancient walls, people even dance.












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