Mittwoch, 24. Juli 2013

Hundstage










Mit Hunden, die den kühlen Schatten suchen haben die Hundstage im Hochsommer nicht direkt zu tun.

Mit Hundstagen bezeichnen wir eine Schönwetterperiode, die nach Sirius, dem Hundsstern, der Ende Juli bis August mit der Sonne auf- und untergeht, benannt wird.

Um diese Zeit liegt oft ein Hochdruckgebiet über Europa, das diese Tage zu den heißesten im Jahr macht.




Nicht dass mich die Hitze, die wir tatsächlich zur richtigen Zeit haben, stört, aber die andauernde Trockenheit fordert schon viel von uns.

Nach Wochen ohne Regen kam heute endlich das ersehnte Nass in Form eines kleinen Gewitters daher. Einmal Gießen bleibt mir erspart, aber morgen soll es wieder heiß werden.


Bilder, auf denen Rasen zu sehen ist, möchte ich mir ersparen. Das vollkommene Braun der Wiese macht traurig. Die harten, nicht klein zu kriegenden Stauden blühen weiter und ich freue mich sehr über jede Blüte. Trotz täglichem Gießens verschwinden jeden Tag einige der nicht trockenresistenten Pflanzen. Ob sie später wieder treiben wird sich zeigen.




Ganz oben blüht eine meiner zwei Taglilien. Sie gehören klar zu den Überlebenskünstlern in meinem Garten.



Bei den Taglilien gefällt mir die vielfältige Blütenform.






Licht und Schatten

An der alten Pumpe halten sich Yucca, Oleander und Sempervivum auf.





Blaue Prachtwinde






Da ich morgens und abends gieße, blüht  Crazy Daisy, meine Lieblingsmargerite noch gut.



Wenn es mir zu heiß wird, sitze ich in der kühlen Werkstatt und töpfere ein Bisschen.







Acanthus. ein echter Trockenkünstler aus dem Mittelmeerraum. Die langen Blütenrispen lassen sich sehr gut trocknen.







Aus einer anderen Ecke der Welt, nämlich aus Nordamerika stammen die Indianernesseln (Monarda). Sie möchten immer wieder durchdringend gewässert werden. Aber einige Tage Trockenheit verkraftet sie ganz gut.





Hier blühen Monarda, in Rosa und Lila.  

Kommentare:

Gardens at Waters East hat gesagt…

Just got to your posting as I was about to shut down the computer for the day. Glad I waited so I could visit. Great photos today. Always nice to visit your garden. JC

Margeraniums Gartenblog hat gesagt…

Ich hatte ja gestern auch auf ein wenig Regen gehofft... aber bei uns fiel kein einziger Tropfen! Normalerweise werden neine Stauden nicht gegossen, aber nach wochenlanger Trockenheit greife auch ich gelegentlich zum Schlauch!
Es ist wirklich verrückt... zuerst sind wir hier abgsoffen und jetzt vertrocknet alles!
Viele Grüße von Margit

juralibelle hat gesagt…

Ich staune immer wieder wie gut die Natur die Wetterextreme wegsteckt, dein Bilder zeigen ja wieder herrliche Blüten. Den Trockenheitskünstler Acanthus muss ich mir nun doch endlich anlachen und mich auf die Suche nach ihm machen.
Sommergrüsse von Juralibelle

Die Stadtrandgartenbesitzer hat gesagt…

Auch bei uns sah es gestern so aus
als wolle der Wettergott uns etwas Gutes tun und den von uns ersehnten
Regen schicken. Am Horizont türmten sich Gewitterwolken auf...leider viel aber kein Regen. Also müssen wir unseren Regen selber machen...
Liebe Grüße
Die Stadtrandgartenbesitzer

Sunray Gardens hat gesagt…

Lovely blooms and lots of bright pretty colors.
Cher Sunray Gardens

Svanvithe hat gesagt…

Liebe Anette,

heute gefällt mir besonders das Foto von der Prachtwinde.

Viele Sommergrüße

Anke

*Manja* hat gesagt…

...`ganz wunderbare Foto`s!
Tolle Blütenformen!
glG,*Manja*

Babs Helferich hat gesagt…

So schön bunte Bilder :)
Regen kam gestern ein klein bisschen...
LG Babs

Steinigergarten hat gesagt…

Das blüht aber auch super in deinem Garten. Die gestreifte Taglilie ist wunderschön. Ich bin ein Fan von diesen riesigen Schönheiten geworden. Leider blühen die neu gepflanzten Exemplare bei mir immer erst im zweiten Jahr. Die Indianernessel bekommt jetzt jeden Tag Wasser, da sie sonst schnell häßlich wird.
Aber das getöpferte Häuschen begeistert mich am meisten....Übrigends letztes Jahr um die Zeit war es auch so heiß, das passt mit den Hundstagen.

LG Sigrun

HERZ-UND-LEBEN 2 hat gesagt…

Diesen Begriff kenne ich schon seit meiner Kindheit. Und tatsächlich gab es - solange ich denken kann - schon immer um diese Zeit herum Hitzeperioden, die extrem waren. In meiner Kindheit besprengte bspw. meine Großmutter unser Hausdach mit dem Gartenschlauch, weil es oben nicht mehr auszuhalten war - unterm Dach ... und auch in unserem neuen Haus waren diese Tage schier unerträglich. Unser Sohn hat ganz oben eine Klimaanlage, die er abends vorm Schlafengehen dann für eine Weile einschaltete, um die heisse Luft hinauszublasen. Dann wurde es erträglich. Nur in er 1. Etage und unten war es schon extrem ... was so ein Sonnengarten und Sonnenhaus ist ... So hat alles zwei Seiten ... obwohl ich wirklich ein Sonnenkind bin. Aber was zu viel ist, ist doch zu viel! Zumal, wenn man nachts kaum schlafen kann. So bin ich ganz froh, daß es sich jetzt ein wenig abgekühlt hat. Obwohl es nun schon wieder deutlich früher dunkel wird ...

Deine Bilder sehen herrlich aus, ganz besonders das der blauen Prachtwinde. Um Deine kühle Werkstatt bist Du zu beneiden! Bei uns ist selbst der Keller nicht allzu angenehm in dieser heissen Jahreszeit. Süß ist das kleine getöpferte Häuschen, das erinnert mich an diese Pilz-Häuschen aus Märchen und Pixi-Büchern, in denen kleine Tierchen, wie Marienkäferchen lebten ...

Alles Liebe nochmals
Sara

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