Heute nehme ich euch zum Gräserbeet mit.
Das Gräserbeet schließt sich an den Steingarten an, es ist ein fließender Übergang.
Da viele Gräser sich gern ungehemmt über Samen oder noch schlimmer über Wurzelausläufer vermehren, suchte ich nach einer Möglichkeit die Staudenbeete vor dem wilden Gräserwuchs zu schützen. Rutenhirse und Co. sollten aber nicht aus dem Garten verbannt werden.
Ein eigenes Beet musste her und so eintstand das Gräserbeet.
Da nur Gräser für mich etwas langweilig sind, zogen auch andere Pflanzen mit ins Beet.
Erst seit wenigen Wochen im Garten beheimatet ist die Italienische Ochsenzunge (Anchusa azurea).
Ein Spontankauf beim Gärtner, den ich noch nicht bereue. Allerdings wurde mir in der Gärtnerei nicht gesagt, dass die Ochsenzunge keine Kalkböden mag und die Italienische Ochsenzunge auch keine kalten Winter verträgt. Mal sehen, wie lange wir Freunde bleiben. Ich meine jetzt die Ochsenzunge, nicht die Gärtnerei. Da die Pflanze auf jeden Fall Trockenheit und volle Sonne verträgt, steht sie im Gräserbeet.
Selbstaussaat Schlafmohn. Nur wenige Kilometer entfernt in Germerode wird Schlafmohn angebaut. Die Felder sehen wunderschön aus und ich freue mich über den hübschen Gast.
Immer wieder machten mir die Bartiris Probleme. Meist war der Standort zu nass. Hier im Gräserbeet und im Steingarten fühlen sie sich wohl und ich überlege, ob ich die noch an anderen Stellen wachsenden Iris auch in dieses trockene Beet pflanze.
Inzwischen wachsen die verschiedenen Irissorten zu einer Blumeninsel zusammen.
Die Buchshecke im Hintergrund gibt ihnen zusätzlichen Schutz.
Die meisten Gräser sind noch nicht voll entwickelt. Aber einige blühen schon.
Zwischen den einzelnen Gräsern pflanzte ich verschiedene Geraniumsorten.
Das hohe Zittergras (Briza maxima) nimmt inzwischen viel Raum ein.
Rittersporn ist inzwischen auch im Gräserbeet vertreten. Da ich jedes Jahr Rittersporn aus Samen ziehe, wächst die große Staude im gesamten Garten.
Die Morgensternsegge (Carex grayi) hat große Ähnlichkeit mit Gräsern. Die Morgenstern Segge ist eine sehr anpassungsfähige, pflegeleichte und robuste Art mit dekorativen Stachelfrüchten.
Noch einmal ein Blick auf die blühenden Bartiris.
Kommentare
Hab eine wundervolle Zeit
Elisabeth
LG Silke
Viele Grüße von
Margit
Herzlichst
yase
Ganz liebe Grüße,
Christine
Mit Rittersporn hatte ich noch nie Glück, jetzt hab ich es aufgegeben ihn bei mir ansiedeln zu wollen
LG Lis
Liebe Grüße
Sisah
Deine Irisfarben sind wunderschön!
Ich liebe solche Irisansammlungen.
Das sieht immer ganz zauberhaft aus.
Ganz viele liebe Grüße zum Junianfang
sendet dir die Urte :-)
LG kathrin
Aber sonst auch die Ganzen anderen Blüten und dem Zittergras, das gefällt alles. Ich bin begeistert.
ich kann nur zustimmen: Hier blüht es prachtvoll!
Meine hellblauen Bartiris sind regelrecht ertrunken. Ich musste die faulen Knollen aus der Erde nehmen. Schade!
Ganz besonders hübsch finde ich die zweifarbigen Exemplare auf Deinen Bildern. Vielleicht pflanze ich neue Knollen.
Liebe Grüße von Ingrid
und die vielen anderen Schönheiten in deinen Fotos!!!
Ganz lieben Dank für die schönen Naturgeschenke,
herzlichst Monika*
hach so ein Irisbeet könnte mir so sehr gefallen und deine Iris sind wunderschön. Aaber leider, leider habe ich dafür keinen Platz. Der Mohn hat ja ein tolle Farbe. Die Morgensternsegge habe ich auch und bei mir wächst Briza media "Limouzi".
Viele liebe Grüße
Ursula
was für eine Blütenpracht. Das war ein ganz
wunderschöner Rundgang durch deinen so viel-
seitigen Garten. Es ist immer wieder schön,
hier deine Postings lesen und schauen zu dürfen.
Einen wunderschönen Abend wünscht dir
Irmi
ein prachtvolles Staudenbeet.
Bei uns regnet es andauernd, so dass die Blumen ihre Köpfe hängen lassen.
Deine Blumenvielfalt ist jedesmal beeindruckend.
Wunderschöne Exemplare.
Schönes Wochenende,
Manuela
Liebe Grüße
Sara
auch die Idee ein Gräserbeet anzusiedeln finde ich toll
es sieht alles sehr natürlich aus ..als hätte sich alles dort selber eingefunden ;)
liebe Grüße
Rosi