Wattewolken von verblühten Herbstanemonen
Jetzt im November habe ich eigentlich keine rechte Lust noch viel im Garten zu arbeiten. Mir ist kalt, die Nässe kriecht durch die Kleidung, ich habe das Gefühl, dass es gar nicht richtig hell wird. Ich möchte vor dem Ofen sitzen und Tee trinken!
Zuerst gibt es jedoch einiges zu erledigen.
Bald ist Strauchschnitt, dabei werden von der Stadt gebündelte Äste und Zweige abgeholt und zur Deponie gebracht. Es wird Zeit, dass ich meine verholzten Grünabfälle fein zusammenbinde und ordentlich an der Straße ablege.
Einige schöne Strauchreste verarbeite ich schnell noch zu einem Türkranz.
Alle sehr empfindlichen Topfpflanzen wie Wandelröschen und Fuchsien haben inzwischen ihr Winterquartier bezogen. Noch sieht alles überschaubar aus, aber wenn die etwas unempfindlichen Kübelpflanzen wie Olive, Lorbeer und Oleander , die sich draußen noch wohl fühlen, eingeräumt werden, wird es hier richtig eng.
Schon ganz nah am Haus warten meine Agaven auf ihren Transport. Sie sind sehr sperrig und wehren sich mit ihren spitzen Blattenden, dabei meine ich es nur gut mit ihnen.
Rosen werden erst im Frühjahr geschnitten. Mir täte es um die Blüten Leid, aber in der Nachbarschaft werden sie schon dem Boden gleichgemacht. Bis auf die Erde herabgeschnitten erwarten sie frierend das nächste Jahr. Ich muß meine Rosen noch anhäufeln, damit die Veredelung geschützt ist.
Das erste Futterhäuschen hängt am Haus und die kleinen Federbälle holen sich schon fleißig ihre Körnermischung.
Ob Kleiber oder Meise, jeder bekommt was ab.
Aber für die Vögel steht nicht nur das handelsübliche Vogelfutter zur Verfügung. Ich lasse alle Stauden mit ihren Samenständen bis zum Frühjahr stehen. Das bringt noch etwas Abwechslung auf den Speiseplan.
Richtig anstrengend wird es jeden Herbst beim Kompost. Als Belohnung kann ich jetzt jede Menge Kompost auf den Beeten verteilen.
Wenn ich jetzt noch meine Gartenkeramik eingeräumt habe, bin ich eigentlich fertig mit meine Liste. Ach ja, ich darf nicht vergessen, die neu gekauften Blumenzwiebeln in die Erde zu bringen. Noch ist der Boden nicht gefroren.
Endlich Zeit für Tee im warmen Wohnzimmer.
Wenn da nicht das viele Laub auf dem Rasen wäre!
Jetzt im November habe ich eigentlich keine rechte Lust noch viel im Garten zu arbeiten. Mir ist kalt, die Nässe kriecht durch die Kleidung, ich habe das Gefühl, dass es gar nicht richtig hell wird. Ich möchte vor dem Ofen sitzen und Tee trinken!
Zuerst gibt es jedoch einiges zu erledigen.
Bald ist Strauchschnitt, dabei werden von der Stadt gebündelte Äste und Zweige abgeholt und zur Deponie gebracht. Es wird Zeit, dass ich meine verholzten Grünabfälle fein zusammenbinde und ordentlich an der Straße ablege.
Einige schöne Strauchreste verarbeite ich schnell noch zu einem Türkranz.
Alle sehr empfindlichen Topfpflanzen wie Wandelröschen und Fuchsien haben inzwischen ihr Winterquartier bezogen. Noch sieht alles überschaubar aus, aber wenn die etwas unempfindlichen Kübelpflanzen wie Olive, Lorbeer und Oleander , die sich draußen noch wohl fühlen, eingeräumt werden, wird es hier richtig eng.
Schon ganz nah am Haus warten meine Agaven auf ihren Transport. Sie sind sehr sperrig und wehren sich mit ihren spitzen Blattenden, dabei meine ich es nur gut mit ihnen.
Rosen werden erst im Frühjahr geschnitten. Mir täte es um die Blüten Leid, aber in der Nachbarschaft werden sie schon dem Boden gleichgemacht. Bis auf die Erde herabgeschnitten erwarten sie frierend das nächste Jahr. Ich muß meine Rosen noch anhäufeln, damit die Veredelung geschützt ist.
Das erste Futterhäuschen hängt am Haus und die kleinen Federbälle holen sich schon fleißig ihre Körnermischung.
Ob Kleiber oder Meise, jeder bekommt was ab.
Aber für die Vögel steht nicht nur das handelsübliche Vogelfutter zur Verfügung. Ich lasse alle Stauden mit ihren Samenständen bis zum Frühjahr stehen. Das bringt noch etwas Abwechslung auf den Speiseplan.
Richtig anstrengend wird es jeden Herbst beim Kompost. Als Belohnung kann ich jetzt jede Menge Kompost auf den Beeten verteilen.
Wenn ich jetzt noch meine Gartenkeramik eingeräumt habe, bin ich eigentlich fertig mit meine Liste. Ach ja, ich darf nicht vergessen, die neu gekauften Blumenzwiebeln in die Erde zu bringen. Noch ist der Boden nicht gefroren.
Endlich Zeit für Tee im warmen Wohnzimmer.
Wenn da nicht das viele Laub auf dem Rasen wäre!
Kommentare
Sieht aber noch ordentlich bunt aus in Deinem Garten mit den Rosen, Studenten und der Cosmea. Die verblühten Köpfchen der Rosen habe ich abgeschnitten, aber nicht bis runter. Richtig schneiden lieber im Frühjahr.
Wir haben keinen Keller und keinen Raum, wo ich empfindliche Pflanzen hinstellen könnte. Da muss ich leider auf solchen Schönheiten verzichten.
LG lykka
du warst aber schon ganz schön fleißig, auch bei mir ist alles fertig für die Wintertage. Ich wünsche dir eine guten Wochenstart und lass dir deinen Tee schmecken.
Liebe Grüße von Petra.
ich vermisse meinen Garten so. Nur ein kleines Stückchen wäre toll. Ja und wenn ich dein Gartenreich sehe ... ich könnt gleich mitwerkeln..
Die Überwinterung mancher Pflanzen ( und es wurden Jährlich mehr ) ist schon eine Herausforderung. Und die schlepperei von A nach B mit großen schweren Töpfen ... OMG.
Hier ist es seit 2 Tagen merklich kühl geworden und heute war zwischendurch ein Stell dich ein des Regens. Da hat man nicht wirklich Lust Gassi zu gehn ggg.
An Schnee ... mag ich gaaarnicht denken ;0(. Aber der Winter ist unaufhaltsam und es ist gut so. Ich mag die ruhige Zeit.
Herzliche Grüße, Moni
Moin Anette,
bei allem Tun ist die Freude an dem was war und die Hoffnung auf das nächste Gartenjahr.
Die gleichen Federbälle bereichern meinen Herbstgarten, immer etwas für das Auge.
Genieße den Herbst- und Wintertee und die Ruhezeit ebenso wie der Garten.
LG Kelly
Herzlichst
yase
wenn es nass und kalt ist sitze ich am Liebsten auch vor dem Ofen, dazu einen Kaffee und ein gutes Buch, dann eigentlich nichts mehr schief gehen.
Topfpflanzen haben wir ganz abgeschafft, das mit dem rein und raus tragen war mir irgendwann zu viel und außerdem waren die Topfpflanzen über die Jahre auch recht groß geworden. Am Ende haben wir gar keinen großen Töpfe mehr gefunden und die Pflanzen standen in Bottichen, wie man sie auf Baustellen findet, das war mir dann auch zu groß.
Bei den Rosen warten wir auch bis nicht mehr blühen, wir wollen die letzten Blüten auch einfach so lange genießen wie es geht.
Viele liebe Grüße
Wolfgang
Viele Grüße von
Margit
so trübe ist das Wetter bei uns nicht und ich bin noch sehr gerne draußen. Habt ihr aber eine nette Stadtverwaltung. Bei uns müssen wir den ganzen Grünschnitt selber zum Recyclinghof bringen. Wenn es viel ist, auch gegen eine Gebühr. Toll finde ich deinen Raum, wo du die Pflanzen überwintern kannst.
Viele liebe Grüße
Ursula
LG Lis
Da warst Du ja trotzdem sehr fleissig. Der Garten wird es Dir im Frühling danken. Eine schöne Winterpause wünsche ich Dir, mit viel Ispirationen fürs Neue Gartenjahr.
Mara-Tiziana
ich finde es gut, dass du möglichst viel Stauden stehen lässt und nicht alles leerräumst.
Mit dem Gartenabfall habe ich es leichter. Alles über den Gartenzaun in eine riesige unberührte Hecke. Dort freuen sich die Tiere drüber.
Meine Kübelpflanzen habe ich auch schon ins Winterquartier eingeräumt. Meine Olive muss allerdings dieses Jahr das erste Mal draußen überwintern. Sie ist mittlerweile zu groß und zu schwer.
Ich wünsche Dir eine schöne Zeit.
Liebe Grüße
Marina
deine Liste erinnert mich daran was ich am kommenden Wochenende alles im Garten machen will... Das letzte hat es ja hier leider mal wieder viel geregnet. Das mit dem Türkranz ist eine schöne Idee das werd ich auch mal ausprobieren.
Liebe Grüße
Theresa
sehr schöne Fotos vom Herbstgarten ♥
Wow, sind das große Agaven! Ich hab' kürzlich eine bei den Kleinanzeigen gesehen.
Trau mich nicht so recht ran, aber überwintern wäre möglich.
Ich hab' irgendwie auch das Gefühl, dass es nicht hell wird.. So ein schöner Oktober, und dann zack, weg ist das Licht.
Liebe Grüße!
Bianca
das ist ja praktisch, dass bei euch der Strauchschnitt von der Stadt abgeholt wird!
Vor einem Jahr konnte man bei uns die im Garten angefallenen holzigen Gartenabfällen in seinen eigenen Garten verbrennen. Seit Januar ist es verboten. Da habe ich mir einen Häcksler gekauft. Ist jetzt zwar arbeitsintensiver, aber das Schnittgut lässt sich im Garten verteilen.
Liebe Grüße
Sigrid