USA------ein Rückblick

 

Das Bild zeigt eine Josua-Palmlilie (Joshua Tree; Yucca brevifolia) in einer Wüstenlandschaft.

Nach Costa Rica führte uns unsere Reise weiter in die USA.

Ein Land von enormer Weite, von Gegensätzen, von Bildern, die man aus Filmen kennt und die sich nun mit der eigenen Erfahrung mischten.
Mojave-Wüste in den westlichen Vereinigten Staaten. Sie erstreckt sich hauptsächlich über Teile der US-Bundesstaaten Kalifornien und Nevada und weist auch Ausläufer in Utah und Arizona auf.

Ich habe viel gesehen. Großartige Landschaften, beeindruckende Naturphänomene, Orte mit Geschichte. Monument Valley, der Grand Canyon, Wüsten, Wälder, endlose Straßen. 

as Bild zeigt einen Moment während einer Fahrt durch die Mojave-Wüste in den westlichen USA.

Alles war interessant. Manches war überwältigend. Vieles war fotografisch faszinierend.

Grand Canyon in Arizona, USA.

Und doch blieb eine gewisse Distanz.

Arizona, Südwesten der USA

Die USA haben mich angesprochen, aber sie haben mich nicht berührt.
Das Innere eines Cafés oder Pubs, das der legendären Route 66 gewidmet ist, mit einem großen Banner, das die Straße feiert, und verschiedenen Schildern, die auf den Standort Seligman hinweisen.

Der Agathla Peak befindet sich im Nordosten Arizonas, USA, innerhalb der Navajo Nation Reservation.

Nicht im Inneren, nicht auf dieser Ebene, auf der etwas nachklingt. Ich war Beobachterin. Staunend, neugierig, manchmal irritiert . Ich habe mich nie verbunden gefühlt.

Fahrt durch das Monument Valley.

Monument Valley, eine ikonische Hochebene auf dem Colorado-Plateau an der südlichen Grenze des US-Bundesstaates Utah und im Norden Arizonas.

Besonders in den Städten spürte ich eine permanente Reizüberflutung.

San Francisco Financial District

Das Innere eines Süßwarenladens namens IT'SUGAR.


Lautstärke, Geschwindigkeit, Konsum, Oberflächen. Alles ist präsent, alles will Aufmerksamkeit. Es gibt Freundlichkeit, aber sie bleibt oft funktional. Es gibt Bewegung, aber wenig Ankommen.


Fremont Street Experience in Downtown Las Vegas. Es handelt sich um eine berühmte, überdachte Fußgängerzone, die für ihr Retro-Flair und ihre Unterhaltung bekannt ist.

Ganz anders war es in der Natur.

Dort zeigte sich die USA von ihrer stärksten Seite: groß, kraftvoll, zeitlos. Und doch blieb auch hier das Gefühl, Gast zu sein, nicht Teil des Ganzen. Die Landschaften beeindruckten mich, sie öffneten sich mir jedoch nicht.
Monument Valley. Es ist eine ikonische Landschaft an der Grenze zwischen Utah und Arizona in den USA,

Landschaft im Death-Valley-Nationalpark in den USA.

Vielleicht liegt es an mir.

Vielleicht braucht dieses Land eine andere Art des Reisens, mehr Zeit, eine andere innere Haltung. 

Vielleicht ist es einfach ehrlich zu sagen: Nicht jeder Ort muss etwas in uns auslösen.

Skyline von San Francisco.

Die USA waren für mich eine Reise des Sehens, nicht des Fühlens.

Eine Reise voller Bilder und mit wenig innerer Resonanz.

Und auch das ist eine Erkenntnis.

Reisen zeigt nicht nur neue Länder. Sie zeigen auch sehr deutlich, wo ich innerlich zu Hause bin und wo nicht.

Monument Valley, einer Hochebene an der Grenze zwischen Arizona und Utah.



After Costa Rica, our journey continued through the United States.
We saw vast landscapes, impressive natural landmarks and places we had known from films and photographs. Monument Valley, the Grand Canyon, deserts, forests and endless roads — everything was interesting and visually powerful.

Yet I felt a certain distance.
The USA spoke to me, but it did not touch me deeply. I observed, admired and photographed, but rarely felt a sense of inner connection. Especially in the cities, the constant stimulation, speed and consumption felt overwhelming.

In nature, the country showed its strongest side: grand, powerful and timeless. Still, I remained a guest, not part of it.
This journey was one of seeing rather than feeling — and that, too, is an honest realization.







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