Noch immer Winter.
Heute habe ich es weiter als nur in den Garten geschafft. Die Bilder findest du hier. Der frisch gefallene Schnee der vergangenen Nacht lockt mich hinaus. Mein Weg führt mich an die Werra, nur wenige Minuten von zu Hause entfernt.
Es ist nicht wirklich kalt, und ich lasse mir Zeit, während ich am Flussufer durch den tiefen Schnee stapfe. Am gegenüberliegenden Ufer genießen einige Galloways den Winter. Mit ihrem dicken, lockigen Fell scheint ihnen die Kälte nichts auszumachen. Ein Kalb springt ausgelassen im Schnee umher, voller Energie und Lebensfreude. Die Enten, die ganz in der Nähe sitzen, beobachten das Treiben eher skeptisch. Man kann ihnen förmlich ansehen, was sie denken: Diese Jugend! Unmöglich dieses Benehmen.
Hier am Wasser ist es still. Ich liebe diese ruhigen Momente sehr. Wann immer ich hierherkomme, bin ich allein, völlig ungestört, und kann meine Gedanken treiben lassen.
In einiger Entfernung gleiten Schwäne vorbei. Majestätisch, ruhig, ohne mich eines Blickes zu würdigen. Ich glaube, sie kennen mich. Ich bin oft hier unten am Werraufer.
Allmählich kriecht die Kälte die Beine hinauf, und ich mache mich gemächlich auf den Rückweg. Morgen soll es wieder schneien, sagt der Wetterbericht. Er hat nicht immer recht. Wir werden sehen.
Winter by the River Werra
Fresh snow drew me down to the river Werra, only a few minutes from home. The world felt muted and calm. On the opposite bank, Galloway cattle stood quietly in the snow, their thick coats perfectly made for winter. A young calf danced playfully, while nearby ducks watched the scene with calm restraint.
The river lay still, and I was alone. Moments like these, walking slowly through snow by the water, allow thoughts to drift freely.In the distance, swans glided past with quiet dignity, uninterested in my presence. I like to think they recognize me – I come here often.
As the cold slowly crept up my legs, I turned back home. Tomorrow, the forecast promises more snow. We will see.








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