Am Wochenende besuchten wir einen Mittelaltermarkt in Hann. Münden.
Schon die Stadt selbst scheint wie geschaffen für eine solche Veranstaltung. Die alten Fachwerkhäuser, die verwinkelten Gassen und das prächtige Rathaus bilden eine Kulisse, in der man sich mit etwas Fantasie tatsächlich einige Jahrhunderte zurückversetzt fühlen kann.
Natürlich weiß ich, dass die Zeitreise nicht ganz echt ist.Aber genau darin liegt der Reiz solcher Märkte. Für ein paar Stunden darf man in eine Welt eintauchen, die nach Holzfeuer, Gewürzen und frisch gebackenem Brot riecht. Händler bieten ihre Waren an, Handwerker zeigen ihr Können und zwischen den Besuchern mischen sich Ritter, Burgfräulein und allerlei andere Gestalten in historischer Gewandung.
Dort spielte die Gruppe „Unvermeydbar“. Die Musiker waren mit sichtbarer Freude bei der Sache und schafften es mühelos, die Besucher in ihren Bann zu ziehen.
Als die Musiker eine Pause einlegten, übernahmen einige rauflustige Ritter die Unterhaltung. Mit viel Lärm, klirrenden Waffen und großem Körpereinsatz lieferten sie sich spektakuläre Schaukämpfe. Die Kinder am Bühnenrand waren begeistert.
Und wenn ich ehrlich bin: Ich auch.
Unter uns floss die Fulda, hinter uns verklangen Musik und Kampfeslärm, und langsam kehrten wir wieder ins 21. Jahrhundert zurück.
Market stalls, craftsmen, musicians and visitors in medieval costumes created a lively atmosphere. We explored the many stands, listened to the music of the group Unvermeydbar and enjoyed watching exciting knight fights.
Although modern medieval markets are not completely authentic, they capture the spirit of historical fairs, which were once places for trade, entertainment and social gatherings.
One of the highlights for me was finding a stamp for signing my ceramic work, something I had been looking for for a long time.
After a day full of impressions, music and good food, we crossed the bridge over the Fulda and slowly returned to modern times.




















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