Manchmal wird aus einer kurzen Zwischenstation ganz unerwartet eine kleine Geschichte
Weiter geht unsere Reise, aber das eigentliche Ziel haben wir noch immer nicht erreicht.
Diesmal bleiben wir für eine Stippvisite in Lugano.
Das Wetter hat sich inzwischen etwas gebessert und gleich nach unserer Ankunft machen wir uns auf den Weg, um uns in dem lebhaften Ort umzusehen. So richtig sonnig ist es noch nicht, aber warm genug, um gemütlich vor einem der vielen Cafés zu sitzen. Mit Blick auf den See genießen wir das Treiben um uns herum.
Ich war schon lange nicht mehr in der Schweiz. Zu Hause hatte ich noch Schweizer Franken in einer Schachtel gefunden, in der sich diverse Währungen aus verschiedenen Ländern seit Jahren bestens miteinander vertragen.
Heute sollten die letzten Franken endlich zum Einsatz kommen.
Dachte ich.
Als ich nach dem Kaffee meine alten Scheine auf den Tisch blättere, sieht mich die Bedienung etwas seltsam an.
Hans fängt an zu lachen.
„Wo hast du die denn her?“
Tja. Meine sorgsam aufgehobenen Schweizer Franken waren inzwischen längst ungültig.
Also kamen die „neuzeitlichen“ Euro zum Einsatz. Mit denen konnte ich bezahlen.
Meine alten Franken wanderten wieder zurück in die Tasche. Vermutlich werden sie nun ihren Lebensabend in jener Schachtel verbringen, in der sie sich schon so lange mit den anderen ausrangierten Währungen bestens vertragen.
Bestens gelaunt bummeln wir anschließend weiter durch die alten Gassen. Inzwischen lässt sich sogar die Sonne blicken und später sitzen wir noch lange am Ufer des Luganersees.
Das eigentliche Ziel unserer Reise wartet noch auf uns.
Aber wir haben ja Ferien.
Warum sollten wir uns also beeilen?
Short Stop in Lugano
Our journey continues, although we still have not reached our actual destination. This time we stop for a short visit to Lugano.
The weather has improved and it is warm enough to sit outside a café overlooking the lake. I have not been to Switzerland for a long time, but at home I still had a few Swiss francs tucked away in a box together with old currencies from various countries.
At last, I thought, I could spend them.
Unfortunately, the waitress looked rather puzzled when I put the notes on the table. Hans started laughing. My carefully saved Swiss francs had become invalid long ago.
Luckily, the café accepted my much more modern euros.
Later we wander through the old streets, the sun finally appears and we spend a long time sitting by Lake Lugano.
Our real destination is still waiting for us.
But we are on holiday. Why hurry?






Kommentare
Hab noch wunderschönes Wochenende dort wo du gerade bist!
Lieben Gruss Elke