Montag, 17. Juli 2017

Indianernessel




Heute zeige ich nur eine Staude. 
Indianernesseln oder Monarden, wie sie wissenschaftlich genannt werden.


Eigentlich gibt es zwei Indianernessel-Grundtypen.







Einmal die  anspruchslose und winterharte Goldmelisse (Monarda didyma) aus Nordamerika, die einen nährstoffreichen Boden benötigt. 






 Die andere Art der Indianernessel (Monarda fistulosa) hingegen kommt ursprünglich aus Mexiko und Kalifornien und fühlt sich auf trockenen und sandigen Böden wohl.





Meine Hybriden scheinen eher zu M. fistulosa zu gehören. Die lange Trockenheit hat ihr eher gut getan.





Und da schon die Oswego-Indianer  sich einen wohlschmeckenden Tee (Oswego-Tee) aus ihren Blättern brühten, habe ich das auch probiert. Tee nur aus Indiandernessel schmeckt etwas herb, vielleicht wie Oregano.Ich mische die getrockneten Blätter und Blüten mit Grüntee. Bei Erkältungen und Übelkeit soll der Tee sehr gut helfen. Ob die Heilkraft bei den Monarda-Hybriden noch vorhanden ist, weiß ich allerdings nicht.





Für die Zubereitung eines Indianernessel-Tees nehme ich entweder zwei Teelöffel frische oder einen Teelöffel getrocknete Blüten und Blätter und einen Teelöffel Grüntee. Ich lasse den Sud 10 Minuten ziehen und seihe dann ab.
Ich mag den Tee am Liebsten ohne Zucker, aber das ist natürlich Geschmackssache.

Kommentare:

Margeraniums Gartenblog hat gesagt…

Meine Monarde 'Gewitterwolke'sieht im Moment einfach traumhaft aus! Kein Mehltau... nichts!
Ich hoffe, dass das so bleibt!
Viele Grüße von Margit

kelly Doescher hat gesagt…

Moin Anette,
Verlockungen vom Feinsten, wenn ich nur 10% meiner Notizen für den Garten (Insekten und Auge) umsetzen kann/könnte wäre es eine Pracht.
Die Indianernessel in der Farbigkeit hab ich noch nie gesehen, ich staune.
Den Tee hm... ich weiß nicht ;).
Wie ist die Monarde schmackhaft für Schnecken?
Jetzt freue ich mich auf Trockenheit und Sonne, radeln geht schon wieder und die Schleimer werden dann weniger.
LG Kelly

Claudia hat gesagt…

Liebe Anette,
Indianernesseln, die sind ja wunderschönn in ihrer Farbintensität! Ich glaube, das wäre auch noch was für mein eines Staudenbeet!
Danke für diesen wieder wunderbaren und sehr informativen Post!
Hab einen zauberhaften Tag!
♥ Allerliebste Grüße,Claudia ♥

*Garten-Liebe* hat gesagt…

Guten Morgen Anette
wie schön doch deine Indianernessln aussehen...Leider hatte ich kein Glück mit dieser tollen Pflanze. SIe kümmerte so dahin irgendwie wollte sie nicht so recht. Manchmal wills nicht so klappen.
Liebe Grüsse Eveline

Anne hat gesagt…

Hallo Anette,
deine Indianernesseln sehen sehr schön aus. Sie gefallen mir richtig gut. Sie haben definitiv einen eigenen Post verdient! :-) Danke dir auch für die ausführliche Beschreibung dieser schönen Staude. Wir haben davon leider keine im Garten, ich kann sie mir aber auch wunderbar bei uns vorstellen.
Einen schönen Tag dir und liebe Grüße,
Anne

Garteninspektor Gartenblog hat gesagt…

Liebe Anette,
mithilfe deines Artikels habe ich jetzt meine Indianernessel als rote Mexikanerin identifizieren können. Habe sie letztes Jahr als kleine Staude eingesetzt und heuer ist es schon ein ganzer Indianerstamm, der sich noch weiter ausbreitet. Die Indianernessel ist derzeit eine meiner Lieblingspflanzen.
Vielen Dank für deinen schönen Artikel!
Liebe Grüße
Dani

Johanna Gehrlein hat gesagt…

Hallo Anette,
das ist ja interessant. Nun ahne ich, warum ich mit dieser Pflanze nie Glück hatte, obwohl ich sie gerne im Garten hätte. Es wird einfach die falsche Variante gewesen sein für meinen Standort. Sehr schöne ansprechende Bilder, danke für den Bericht.
lg Johanna

Karen Heyer hat gesagt…

Hallo Anette,
für die Teerernte werden meine bescheidenen Bestände noch nicht reichen ;-) Ich bin schon froh, da die im letzten Herbst gesetzten Monarda fistulosa Hybriden Blaustrumpf gekommen ist.
Liebe Grüße
Karen

bergblumengarten hat gesagt…

Ich habe extra die Fistulosa-Sorten gepflanzt, weil es hier so heiß und trocken ist. Das funktioniert prima und sie blühen richtig toll. Eine Menthifolia soll nach Oregano schmecken und sich tatsächlich als Pizza-Gewürz eignen. Vielleicht hast du sie auch...:-)
LG Sigrun

Bianca N. hat gesagt…

Danke für die schönen Impressionen Anette! Indianernesseln hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm für den Garten. Da hab ich was verpasst!
Liebe Grüße
Bianca

Sigrid Pulido hat gesagt…

Die Fotos Deiner Indianernesseln sehen ja richtig toll aus!
Davon habe ich leider noch keine im Garten. Bin mir nicht sicher, ob sie hier was werden.
Auf jeden Fall kommt der Allium spaerocephalum in meinen Garten hinein.
Liebe Grüße
Sigrid

zabor hat gesagt…

Ach toll, nun weiss ich warum meine Indianernesseln immer eingegangen sind, die Erde ist Nährstoffarm. Ich dachte die sind so einfach...und das man davon Tee machen kann wusste ich auch nicht. Da werde ich beim nächsten mal wenn ich eine käufliche I-nessel sehe gleich zuschlagen und hoffentlich alles richtig machen. Danke für die Infos!

Frau Sonnenhut hat gesagt…

Uiiii, du hast aber viele Sorten von der attraktiven Indianernessel, liebe Anette. Bei mir blüht sie in einem hellen Rosa. Und ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Insekten sich darauf tummeln. Tee habe ich noch nicht daraus zubereitet. Bin nicht so ein Tee-Fan und trinke nur welchen, wenn es mir schlecht geht *zwinker*.

♥ ♡ ♥ ♡ ♥ ♡ ♥
Herzlich grüßt
Uschi

Kiekplaotiesenzo hat gesagt…

Hallo Anette,
Prachtige Monarda's heb je in de tuin, vele kleuren.
Bij mij helaas geen succes, maar nu inmiddels verhuisd en geniet van mijn kleine voortuin! (zonder Monarda's )
groet diny