Am 17. Mai öffnet sich das Gartentor wieder für alle, die Blüten, Gespräche und eine entspannte Gartenatmosphäre genießen möchten.
Am 17. Mai ist es wieder so weit: Der erste Offene Garten dieses Jahres steht bevor.
Im Moment verändert sich der Garten fast täglich. Neue Blüten erscheinen, Stauden schieben sich nach oben, und überall gibt es etwas zu entdecken. Ich selbst gehe im Augenblick oft einfach nur staunend hindurch.
An den offenen Gartentagen entwickelt der Garten dann jedes Mal ein ganz eigenes Leben.
Im vorderen Drittel sitzen die Gäste oft gemütlich bei Kaffee und Kuchen zusammen. Dort wird erzählt, gelacht und manchmal auch ein wenig über Pflanzen philosophiert.
Im mittleren Teil des Gartens trifft man meist die besonders Interessierten. Dort wird genauer geschaut, gefragt und diskutiert. Welche Pflanze ist das? Wie wächst sie hier? Und warum funktioniert sie an genau diesem Platz so gut?
Auch meine Keramik wird dort regelmäßig sehr aufmerksam begutachtet.
Ganz hinten im Garten wird es ruhiger. Zwischen Schatten, Grün und Blüten sitzen die Besucher, die einfach entspannen möchten. Dort begleiten Klangschalen und Hangmusik den Nachmittag auf ihre ganz eigene Weise.
Wobei das natürlich keine festen Regeln sind.
Zum Glück.
Jeder darf den Garten auf seine Weise entdecken. Manche schlendern langsam durch die Beete, andere suchen Gespräche, einige genießen einfach die Atmosphäre.
Und genau das mag ich daran besonders.
Der Garten soll kein Ausstellungsraum sein.
Er darf leben.
Ich freue mich jedenfalls auf den 17. Mai und auf alle, die Lust haben, ein paar ruhige, blühende und vielleicht auch inspirierende Stunden im Garten zu verbringen.
On May 17th, my garden will open again for the first Open Garden event of the year.
At the moment, the garden changes almost daily. New flowers appear everywhere, and every corner seems to offer something new to discover.
During the open garden days, different parts of the garden develop their own atmosphere. In the front area, guests often gather for coffee, cake and lively conversations. In the middle section, passionate gardeners exchange ideas, ask questions and take a closer look at plants and ceramics. At the back of the garden, things become quieter, with visitors relaxing to the gentle sounds of singing bowls and handpan music.
There are no strict rules, of course. Everyone enjoys the garden in their own way.
And that is exactly what I love most about these days.
The garden is not meant to be perfect.
It is meant to be alive.












Kommentare
*Er darf leben* das finde ich die beste Einstellung für einen Garten und das sieht man bei dir und auch deine Tonsachen dazwischen platziert. Ich wünsche dir viel Freude bei deinen Besucher und auch du in den anderen Gärten!
Lieben Gruss Elke