Der Garten kämpft in diesem Sommer mit der Trockenheit. Doch wer ganz genau hinsieht, entdeckt noch immer kleine Kostbarkeiten. Heute nehme ich euch mit auf einen Spaziergang im Makroformat.
In den letzten Tagen zeigte sich der Garten nicht von seiner schönsten Seite.Viele Stauden haben bereits unter der Trockenheit gelitten. Manche Blätter hängen schlaff und braun herab. Manche Pflanzen legen schon eine Sommerpause ein.
Trotzdem wollte ich die Kamera nicht weglegen. Ich habe sie einfach ein Stück näher an die Blüten herangeholt. Weg war das trockene Drumherum.
Übrig blieben Farben und Formen, die man sonst leicht übersieht.
Auch im Leben ist das ein guter Weg. Nicht immer auf das schauen, was fehlt, sondern auf das, was trotzdem schön ist.
Der Garten ist gerade wirklich kein Schaugarten. Aber wer ganz genau hinsieht, entdeckt noch immer kleine Kostbarkeiten.
Bis hoffentlich bald Regen fällt, schaue ich eben etwas genauer hin.
Looking Closer
This summer the garden is struggling with drought. Many plants are tired, and some have already taken an early summer break.
Instead of focusing on the dry borders, I moved my camera much closer. Suddenly the brown background disappeared, leaving only colours, shapes and tiny details that are easy to overlook.
A glowing blanket flower, the delicate centre of a bellflower, a busy bumblebee on bee balm, an elegant rose, a peacock butterfly and the graceful flowers of an early nerine all remind me that beauty is often found in the smallest things.
Sometimes this is true in life as well. Instead of looking at what is missing, it helps to notice what is still there.
I hope you enjoy these little treasures from my summer garden.










Kommentare
Ich wünsche dir einen schönen Resttage vom Juli!
Lieben Gruss Elke
What you did find was absolutely gorgeous. Yes, this heatwave is taking a steep toll on gardens, on crops... where I am yesterday we had rain, but nowhere near enough... YAM xx
Im Wald meines Partners setzt der Borkenkäfer seine Reise fort, man muss die befallenen Bäume so schnell als möglich aus dem Wald bringen. Auch dies eine Folge von regenlosen Tagen und Wochen, ja Monaten.
Wir werden unsere Gärten, Wiesen und Wälder an die neuen Bedingungen anpassen müssen.
Du hast es wunderbar formuliert: Schauen wir auf das, was da ist und schön ist. Den Blick auf den Mangel zu heften, tut auch der Seele nichts Gutes.
Herzliche Grüße, C Stern
Ich könnte noch mehr über die schlechten Nachrichten von heute schreiben, aber ich höre jetzt auf. Ich möchte mir lieber noch einmal deine wunderschönen Blumen ansehen. :) Éva
Dein Makrospaziergang hat mir sehr gefallen, allerdings habe ich vermutet, dass Ihr mehr kühles Nass wie wir im Rhein-Main-Gebiet abbekommen habt.
Man braucht den Blick für das Schöne und das können einzelne Blüten sein, und es freut mich zu sehen, dass Du auch einen Schmetterling "erwischt" hast.
Liebe Freitagsgrüße
von Anke
Take care.
LG aus Wien
Cheers - Stewart M - Melbourne
die Aufnahmen der Blüten sind wunderschön.
Es ist doch ein Wunder wie Vielfältig die Natur ist.
Herzliche Grüße
Jutta