Unser Dorf wird begrenzt von Autobahn und Bahnlinie.
Trotzdem brauche ich nur wenige Meter zu laufen um Wald und Felder zu erreichen. Direkt neben der Autobahn liegt ein Gebiet mit Wacholder und Magerrasen.
Im letzten Jahr wurden die aufkommenden Sträucher entfernt und es entwickeln sich die tüpischen Pflanzengesellschaften.
Heute nutzte ich den schönen Tag um mich dort umzusehen. Überall blühen große Mengen von Schlüsselblumen.
Die Wacholderbüsche sind übervoll mit grünen Wacholderbeeren.
Am Wiesenrand laden alte Bänke zum Verweilen ein.
Mit Flechten überwucherte alte Schlehen in Blüte.
Die wilden Erdbeeren blühen schon.
Silberdisteln vom Vorjahr
Herrlich blauer Günsel
Knabenkraut kurz vor dem Erblühen
Stopp, hier gehts zur Autobahn
Bunte Wiesenvielfalt
Hier endet der Magerrasen und der Weg führt an einer normalen Viehweide entlang
Kommentare
das ist ja interessant, Schlüsselblume mit Silberdistel und Walderdbeeren. Alle in einer Gesellschaft?
Sind die alle von alleine gewachsen? Oder hat der Mensch da ein bisschen nachhelfen müssen - außer Bäume auszulichten?
Herzliche grüße A.
ich habe nun die Kleinigkeit abgeschickt. Habe nicht noch extra was dazugeschrieben, was ich sonst eigentlich gerne mache, weil sonst der Brief über 20 g gekommen wäre. Hoffe, die Karte kommt ungeknickt bei dir an und du kannst dich ein wenig darüber freuen.
Ist schon toll, wie sich die Pflanzen ihren Platz schaffen, wirklich eine schöne Vielfalt!
Ich wünsch dir eine schöne restliche Woche!
Ulrike
Man mag glauben, dabei gewesen zu sein.
In meinem Garten habe ich auch Schlüsselblumen.
Und auch den Günsel.
Er darf bleiben wegen seiner schönen blauen Blüten, genauso wie die Taubnesseln, die sich allerdings blitzartig von einer, zwei, auf eine ganze Schar davon ausgebreitet haben.
Lg und schönen Mittwoch...Luna
Liebe Grüße, Margit
wenn der Boden und alle übrigen Faktoren stimmen, dann kommen die passenden Pflanzen von ganz allein. Ich bin sicher, dass sich die Pflanzenfamilie auf dem Magerrasen von ganz allein eingefunden hat.
LG Anette
Wir wohnen auch ganz in der Nähe der Autobahn, früher wurde sie kaum befahren, wenn man mal unterwegs war, war man allein auf weiter Flur und heute ist sie eine der meist befahrenen Autobahnen zwischen West und Ost....ist aber auch gut so, denn immer mit nem Zaun vor der Nase leben ist ja auch nichts.
Doch Natur haben wir auch direkt voe der Nase...ich liebe unseren kleinen Ort...LG christel
Viele Grüße!
Das ist auch meine Beobachtung - wenn man die Natur machen läßt und nur wenig eingreift, stellt sich manches Schöne von selbst ein.
Ich handhabe es in meinem Waldgarten ja auch so. Nur haben wir hier dazu noch einen schwierigen Boden und ziemlich viel Schatten ;-) Doch die großen Bäume dürfen nicht gefällt werden. Hat ja auch was für sich, wenn man bedenkt, wie lange es dauert, bis ein Baum so groß ist ...
Herzlicher Gruß und ein schönes Wochenende
Sara