Diesmal besuchen wir Kardamili.
Das Leben in der Mani war über Jahrhunderte von mächtigen Familienverbänden geprägt. Wo eine starke staatliche Ordnung fehlte, sorgten die Familien selbst für ihren Schutz. Dabei ging die Gefahr keineswegs nur von äußeren Feinden aus. Auch zwischen den Clans entstanden Fehden, die sich über Generationen hinziehen konnten.
Plötzlich verstehe ich besser, warum hier nicht nur gewohnt, sondern hinter hohen Mauern und in wehrhaften Türmen gelebt wurde.
Mitten in der wehrhaften Anlage steht die Kirche des Heiligen Spyridon. Sie ist eines der auffälligsten Gebäude des Komplexes und zeigt, welchen Stellenwert der Glaube im Leben der Familie hatte.
Zwischen all den Mauern und Türmen wirkt sie auf mich fast wie ein Gegenpol. Hier ging es nicht um Verteidigung, sondern um etwas, das den Menschen Halt und Zuversicht geben sollte.
What Was Life Like in Kardamili Long Ago?
The landscape of the Mani is one of my favourite parts of the Peloponnese. This time we visit Kardamili and walk up from the modern town to the historic Troupakis-Mourtzinos complex.
Behind its high walls and fortified towers, one of the most powerful families of the Mani once lived. Walking through the complex, I try to imagine what everyday life must have been like here. Family clans, old feuds and the need for protection shaped life in this region for centuries.
The church of Saint Spyridon stands among the defensive buildings, while another tower can already be seen on a rocky hill in the distance. Friends or enemies?
I leave with more questions than answers. But for today, that is enough. We walk back down to modern Kardamili, where I am quite happy to enjoy ordinary life by the sea.















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