Mittwoch, 20. August 2014

Zwischen den Wolken







Was für ein Wetter!
Ich glaube, ich habe heute mindestens fünf mal Anlauf genommen um etwas Ordnung im Garten zu schaffen.
Immer wieder zeigte sich die Sonne, aber wenn ich meine Gartenschuhe an hatte, kam der nächste Regenguss.
Überall waren Töpfe vom Wind umgeweht worden und viele Stauden mussten angebunden werden.
Na ja, morgen wird es bestimmt wieder besser.


Erst einmal gibt es wieder was frisch aus dem Brennofen:



Schale 



Windlicht




Am Gartenhaus geht es ziemlich bunt zu. Ich glaube, ich muss mal aufräumen.




Meine Rosen sind nach vielen Regenschauern inzwischen kahl vom Rosenrost oder sie trotzen jedem Pilz und blühen wie hier Morsdag.





Auch Broceliande hat noch viele Blüten.



Die alten Rosen vor dem Haus, deren Namen ich nicht kenne, geben sich besonders viel Mühe.





Anemone



Der Schlangenkopf (Chelone obliqua) freut sich über den vielen Regen. Er braucht unbedingt einen feuchten Untergrund.





Langsam werden auch die Tomaten reif. Sie stehen bei mir in 20 l Töpfen. Ich passe sehr genau auf, dass keine Blätter die Erde berühren, damit sich nicht so schnell Braunfäule bildet.



Im Steingarten blüht jetzt das Steinleimkraut (Silene schafta).





Vielen Dank für euren Besuch und hoffentlich bald wieder richtiges Sommerwetter wünscht euch

Anette

Samstag, 16. August 2014

Aus der Nähe betrachtet




Kranz aus Mannstreu





Heute, meine  Lieben, sehe ich mal wieder etwas genauer hin. Wenn ich Blüten ganz aus der Nähe betrachte, dann fallen mir vor allem die feinen Farbschattierungen auf, die ich sonst gar nicht so sehe.
Vielleicht gefallen euch die feinen Farbverläufe genau so wie mir.





Echinopsis






Ebenfalls eine Echinopsis






Agapanthus







Prachtwinde





Rittersporn





Rittersporn nicht ganz so nahe dran







Aster





 Rispenhortensie Hydrangea paniculata 'Limelight'






Schönmalve Abutilon megapotamicum





Marienglockenblume

Schönen Dank für euren Besuch und Herzliche Grüße

Anette

Dienstag, 12. August 2014

Gelbe Sommerstauden

Ihr Lieben, 
wie immer freue ich mich über all eure lieben Kommentare. Und diesmal vor allem weil euch meine erste selbst getöpferte Vase gefällt.
Ihr möchtet sie gern mit Blumen sehen? Nichts leichter als das. 





Hier ist sie noch einmal als echte Blumenvase zusammen mit einem kleinen Krug, der auch vor kurzem entstand.







Im Garten findet sich immer mehr Gelb. Die gelben Sonnenblumen im August erinnern mich immer an frühere Schulferien mit schwimmen im See. Danach der obligatorische  Besuch bei meiner Oma. Schon von weitem sahen wir ihre Sonnenblumen hoch über dem Zaun. Bei Oma wartete immer ein Glas Wasser mit viel Himbeersirup auf uns durstige Enkel. Die Trinkflasche immer dabei, das gab es früher noch nicht.



Vielleicht sind es wirklich alte Erinnerungen, die mich dazu bringen immer wieder gelb blühende Stauden zu pflanzen.
Den einjährigen Sonnenhut (Rudbeckia hirta), vergaß ich im Frühjahr auszusäen. Ja, ja, ich werde vergesslich.
Dank des milden Winters hat er sich selbst versamt und blüht jetzt an ganz anderen Stellen wie sonst üblich.





Rudbeckia hirta Herbstwald hat letztes Jahr geblüht. Diese Blüte sieht aus wie eine Kreuzung mit ein bisschen Herbstwald.





Mehrjähriger Sonnenhut gehört in jeden Garten (finde ich jedenfalls). 





Aber auch Tagetes findet sich bei mir in jedem Jahr. Meist nehme ich den Samen vom Vorjahr. Manchmal hole ich mir aber auch eine Samentüte mit einer Farbe, die mir besonders gut gefällt wie dieses Orange.





Königskerzen blühen eigentlich den ganzen Sommer.




Ja und was ist das? Kein Sonnenhut, Sonnenbraut oder was ich sonst so kenne. Egal, Hauptsache schön.





Ein Enkel-Geschenk. Ein Winzling, wie man ihn überall im Topf erhält. In den Garten gepflanzt blüht die kleine Sonnenblume unermüdlich weiter.





Schattengelb. Für schattige Stellen im Garten eignet sich Kreuzkraut. Leider ist es sehr schneckengefährdet.




Sonnenbraut. Diese dankbare Staude erhaltet ihr in vielen Gelb- und Rottönen.  
Natürlich ist die Gelbpalette bei den Stauden noch viel größer. Aber zu viele Bilder  will ich euch auch nicht zumuten.

Nun wünsche ich euch einen schönen Abend und bis zum nächsten Mal.



Freitag, 8. August 2014

Wochenend-Impressionen





Bevor es heute in den Garten geht, zeige ich euch eine meiner neuen Vasen.




Auf einem eurer Blogs habe ich diese Woche gelesen, dass es schon ein wenig nach Herbst aussieht. 
Ich finde auch, in diesem Jahr kommen die ersten gelben Blätter besonders früh.

Bei der Missouri-Nachtkerze (Oenothera macrocarpa) ist davon noch nichts zu sehen. 
Jeden Abend öffnen sich große gelbe Blüten.




Die ersten Herbstastern blühen.



Bei meinen Rosen beginnt die zweite Blüte.





Besonders voll blüht "Rosarium Uetersen".





Im Staudenbeet findet sich immer mehr Gelb. Im Hintergrund blüht eine Dreimasterblume.





Lange Rispen beim Bärenklau (Akanthus). Sie blühen wochenlang.





Knöterich Darjeeling Red im Steingarten




Die an der Terrasse blühenden rosa Gladiolen habe ich euch schon gezeigt. Ganz hinten  im Garten wachsen auch weiße Gladiolen. 




Fast ganz zugewachsen ist das Regenwasserfass.
 Am feinmaschigen Draht sind die blauen Prunkwinden sehr schnell emporgeklettert.



Noch lange werden rote Echinacea blühen. Auch die neuen Pflänzchen beginnen Knospen anzusetzen.





Mit wunderbar duftendem Phlox möchte ich mich von euch für heute verabschieden .
Vielen Dank für euren Besuch und für die vielen wunderbaren Kommentare! 
Ich wünsche euch allen ein sonnenreiches Wochenende.




Dienstag, 5. August 2014

Meine Blumenkinder und erster Glasurbrand

Es ist vollbracht! 
Mein erster eigener Glasurbrand wurde gestartet und alles sieht so aus, wie ich es mir gewünscht habe.

Ich weiß gar nicht, wie oft ich in den Keller gelaufen bin um zu schauen, ob alles in Ordnung ist. Dabei gibt es ja gar nichts zu sehen außer einem Ofen der vor sich hin summt.

Heraus kamen lauter kleine Küken. Nicht nur frisch aus dem Ofen sondern auch frisch aus dem Ei.

Vor lauter Aufregung habe ich ganz vergessen alle glasierten Teile zu fotografieren, aber das hole ich noch nach.
Hier also erst mal nur das Federvieh.




Sind sie nicht süß? 




Die Federn sind ihnen natürlich erst gewachsen als sie aus dem Ofen heraus durften.


Der Nachwuchs im Garten gefällt mir genau so gut.




                   Vater                                                              Mutter






Kind


Von den in diesem Jahr ausgesäten Sonnenbräuten blüht erst eine Pflanze. Sie hat von beiden Eltern etwas.


Auch von den neuen Rittersporn-Sämlingen haben einige Blütenrispen getrieben.




Ich bin ganz begeistert von den vielen Blautönen und Blütenformen. Der Samen aller Pflanzen stammt von einem dunkelblauen Rittersporn.