Samstag, 20. September 2014

Chinesischer Hibiskus







Viele von euch kennen Chinesischen Hibiskus (Hibiscus rosa-sinensis) als Zimmerpflanze für die Fensterbank. Im Gegensatz zum frostharten Freiland-Hibiskus muss der chinesische Hibiskus zwar die kühle Jahreszeit im Haus verbringen. Doch mit Beginn der Freiluftsaison rückt er draußen ins Rampenlicht.








Die Trichterblüten mit ihren hervorstehenden Staubgefäßen lösen bei Insekten echte Begierde aus.
Von den vielen Farben habe ich eine große gelbe und eine rot blühende Pflanze.
Da für die einen Meter breite Pflanze im Wohnzimmer kein Platz ist, überwintert sie im kühlen Treppenhaus. Dort steht sie sehr hell.
Aus dem jungen Exemplar vor einigen Jahren ist schnell ein großer Strauch geworden. Im Frühjahr schneide ich den Hibiskus um die Hälfte zurück. So bleibt er schön buschig.
Bei guter Pflege blüht Hibiskus das ganze Jahr über in Schüben. Er braucht immer einen warmen Platz, an dem er vor Wind, Regen und praller Mittagssonne geschützt steht.







Aber natürlich blüht nicht nur der Hibiskus.





Für den Steingarten habe ich eine Hühnerfamilie getöpfert.

Und auch im Pflanzenreich ist viel los. Der Herbst ist sooo bunt, ich könnte den ganzen Tag im Garten schauen.





Immer mehr Rosen blühen noch einmal. 




Auch bei den Königskerzen zeigen sich wieder Blütenrispen.



So richtig herbstlich zeigen sich die großen Gräser.







Natürlich gehören auch Zinnien zur herbstlichen Jahreszeit. 





Herbstastern in allen Blautönen blühen überreich. Ich lasse sie gern versamen damit sie sich überall im Garten ansiedeln.




Jetzt endlich zeigen sich einzelne Schmetterlinge. Sie sind in diesem Jahr eher selten.





Genau so beliebt bei Insekten, vor allem Bienen, sind einfach blühende Dahlien.



Hier in der Fetthennen-Abteilung summt es auch den ganzen Tag. 





Jetzt bin ich schon wieder am Ende angelangt. 
Ich wünsche euch einen schönen neuen Tag und vor allem noch einmal viel Sonne.







Montag, 15. September 2014

Herbstkinder - Japan-Anemonen und Fetthennen




Nachdem die Landfrauen heimgekehrt  sind, ist wieder Ruhe eingekehrt. Der Garten wirkt jetzt im September wie entschleunigt. Alles ist ruhig, sanft und nicht mehr so grell wie im Hochsommer.








Gerade habe ich dem schwindenden Sommer noch nachgetrauert, aber jetzt freue ich mich über den herbstlichen Garten.






Nicht mehr so grell? Da habe ich wohl die Dahlien vergessen, die mit einem wahren Farbrausch den neuen Herbst feiern.





Im Gräserbeet nicken zierliche Anemonenblüten. 




Wenn ich ganz genau hinschaue, dann sehe ich Polsterglockenblumen zwischen den Gräsern.




Überall im Garten blühen die dichten Dolden der verschiedenen Fetthennen.




Ich habe ja schon vor längerer Zeit über die in diesem Frühjahr ausgesäten Rittersporne berichtet. Noch immer blühen einige der inzwischen gewachsenen Ministauden. Jede neue Ritterspornpflanze zeigt eine Blüte. Alle in verschiedenen Blautönen .Dieses dunkle Blau macht sich im Herbstgarten besonders gut.





Unermüdlich blühende Kübelpflanzen.
Hier die Lampignons der Schönmalve (Abutilon megapotamicum).




Hier seht ihr noch mal die ganze Pflanze.




Bei den Kletterrosen blüht Aristide Briand besonders schön. Im Gegensatz zu den meisten anderen Rosen ist sie noch immer frei von Sternrußtau.




Während im Gräserbeet hellrosa Herbstanemonen blühen , zeigt weiter vorn im Garten ‘Königin Charlotte‘ kräftige Rosatöne.





Und auch Praecox blüht in einem sehr schönen Rosaton.




Im Vorgarten wächst seit wenigen Tagen eine neue Rispenhortensie. Sie besteht nur aus Blüten.




Eigentlich ist der Vorgarten dicht bewachsen, aber ihr kennt das ja, es findet sich immer ein Plätzchen für eine neue Pflanze.






Freitag, 12. September 2014

Hilfe, die Landfrauen kommen!

Das  habe ich heute morgen gedacht.
Schon lange hatte sich der Landfrauenverein Werratal angemeldet und heute war es nun soweit.

Landfrauen - die kennen sich aus mit Haus und Garten. Was werden sie sagen, wenn sie mein kleines Gartenreich unter die Lupe nehmen?
Den ganzen Vormittag sah es aus, als ob sich alle Himmelsschleusen öffnen wollten um meinen Garten unter Wasser zu setzen.
Auf jeden Fall wollten die Landfrauen im Garten Kaffee trinken. Und ich sollte einen Vortrag halten. Hilfe!!!
Und wenn es regnet?
Die Vorsitzende der Landfrauen marschierte resolut in den Garten, deckte die Tische und war ganz sicher, dass das Wetter hält.





Noch ist es ruhig im Garten. Er musste in den letzten Tagen ordentlich Federn lassen, mehr Herbst als Spätsommer erwartet meine Gäste.




Schnell noch etwas Deko in den Baum gehängt.




Und schon kommen die ersten Landfrauen.





Bevor das Kuchenbuffet eröffnet wird, hat die erste Vorsitzende noch allerlei zu erzählen.




Und dann bin ich dran. Alle Frauen hören sehr interessiert zu. Keine nimmt wahr, wie es immer dunkler wird. Ich berichte über die Entstehung des Gartens und zeige einige meiner Lieblingspflanzen wie Süßdolde und Schwarze Eberraute. Pflanzen, die auch die Landfrauen nicht alle kennen.

Danach gibt es endlich Kaffee und Kuchen. Auch der Garten wird besichtigt und ich habe viele, viele Fragen zu beantworten. Für die Kamera bleibt da keine Zeit.






Alle sind begeistert und sitzen noch lange in fröhlicher Runde zusammen.

Noch immer ist der Himmel dunkel, aber nicht ein Regentropfen fällt.



Irgendwann geht auch der schönste Tag zu Ende.

Jetzt sage ich: "Wie schön, die Landfrauen waren da!".


Donnerstag, 11. September 2014

Bunte Gartenvielfalt

Es lohnt sich wieder mit der Kamera in den Garten zu gehen.
Trotz des wechselhaften Wetters blüht so manche Staude.





Rudbeckia hirta im Vordergrund. Seit Wochen blühende hohe Eisenkraut (Verbena bonariensis) und Fetthennen.





Immer wieder lese ich, dass der Rittersporn nur einmal blüht. Vielleicht liegt es daran, dass er nicht nach der ersten Blüte konsequent zurück geschnitten wird. Oder er bekommt nicht genug Wasser. Eine weitere Gabe Dünger ist auch wichtig.

Bei mir hat es geklappt. Die zweite Blüte fällt nicht ganz so kräftig aus, aber die vielen Blautöne passen gut zum Sonnenhut-Gelb.


Leider konnte ich beim Kauf dieses Sonnenhuts kein Namensschild finden. Ich möchte ihn unbedingt über Samen vermehren.






Im vorderen Garten blühen noch viele Rosen. Sie sehen auch vom Blatt her noch gut aus. Im hinteren Garten sind inzwischen alle Rosen an Sternrußtau erkrankt.

Eine der Kletterrosen steht unter Generalverdacht. Sie wird immer als erste befallen und steckt dann wahrscheinlich alle anderen Rosen in ihrer Umgebung an. Da sie auch bei Regen sehr empfindlich reagiert, werde ich sie gegen eine robustere Sorte austauschen.




Richtig Spaß machen jetzt die verschiedenen Fetthennen. Hier Sedum 'Matrona'.







Die zarten Blüten es Kalifornischen Mohns blühen an verschiedenen Stellen. Der Kalifornische Mohn ist ein echter Vagabund, der jedes Jahr neuer Gartenplätze erobert






Blick zum Gräserbeet




Die alten Apfelbäume, die hier schon fünfzig Jahre wachsen, schenken uns noch immer reiche Ernten.




Kosmeen in weiß, einfach schön.




Ich habe in diesem Jahr eine Kosmos-Mischung ausgesät. Neben weiß blühenden Pflanzen blühen aber auch gefüllte Kosmeen in Pink.





Diesen sehr hoch werdenden Sonnenhut wünschte ich mir schon lange. In diesem Jahr bekam ich eine Pflanze geschenkt. Aus dem kleinen Ableger ist eine kräftige blühende Staude geworden. Kennt von euch jemand den genauen Namen?




Ja, das war es schon wieder.

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag, bis bald,

Anette

Dienstag, 9. September 2014

Im Tomatenmuseum









Dancing with smurfs, so heißt eine von 100 Tomatensorten, die im Tomatenmuseum in Escherode stehen.

Vor einigen Tagen besuchte ich mit Freundinnen die Gärtnerei Wurzelwerk, in der J. Hasselmeier sein Tomatenmuseum betreut.
Im Mai hatten wir die Gärtnerei bereits besucht und wollten sehen, was aus den kleinen Tomatenpflanzen geworden ist.
Wieder gab es Führungen durch die ganze Anlage und sehr viele interessierte Besucher nahmen daran teil.
Mir fielen die vielen verschiedenen Farben der Tomaten auf. Blau, Schwarz, Grün, Orange, Rot, alles war dabei.





Leider konnte ich mir die vielen Namen der einzelnen Sorten nicht merken.




Auch die Form der Früchte variiert sehr.
Klein rund, länglich birnenförmig, oder gefurcht.



Von den hundert Sorten, die dort angebaut werden, gehen nur 15 Sorten in den Verkauf.
Bei den für den Hofladen bestimmten Sorten , so Hasselmeier, wird viel Wert auf alte, samenfeste Sorten gelegt, es gibt keine Hybriden.






Gedüngt werden die Pflanzen mit Tomaten- und Brennesseljauche, gegen Pilze und Ungeziefer soll Schachtelhalm helfen. Den Pollen tragen Hummeln weiter. Alles ökologisch und natürlich.





Im Hof vor dem kleinen Laden wurden Tomatensuppe, veganer Kuchen und Dinkelbrot mit Petersiliencreme angeboten.