Dienstag, 22. April 2014

Blütenstaubwolken

Hallo zusammen! 
Hattet ihr ein schönes Osterfest?
Nachdem unsere Enkel gestern den Garten beim Eiersuchen auf den Kopf gestellt hatten, ist heute wieder Ruhe eingekehrt.




Ein paar Tage bleibt der Osterhase noch im Garten, aber dann wandert er wieder in seine Kiste und kann sich bis zum nächsten Jahr neue Farbmuster für die Ostereier ausdenken.


Zwischen Osterfeuer, leckerem Essen und viel Besuch blieb mal wieder nur wenig Zeit für einen Gartenrundgang mit Kamera.

Bevor ich euch zeige, was über Ostern im Garten erblüht ist, erst noch ein Bild vom Osterfeuer.

Nicht aus der Nähe mit himmelhohen Flammen und Funkenflug wie man es sonst kennt, sondern aus dem Küchenfenster heraus.




Es ist noch nicht richtig dunkel, die Kinder mit ihren Fackeln sind gerade erst am Haus vorbei gegangen.
Aber ich finde, es  sieht aus der Ferne fast bedrohlich aus.




Gestern Vormittag zog in der Ferne ein Gewitter vorbei. Der Himmel sah ganz grau aus, aber aus dem Wohnzimmer heraus sah man die sonnenbeschienene Landschaft Richtung Osten besonders klar.






Das ist zur gleichen Zeit in Richtung Westen. Nebel? 
Bei der nächsten Windböe löste sich das Rätsel. Aus dem Tannenwald am Hügel stiegen ganze Wolken Blütenstaub empor und segelten gemächlich in unsere Richtung. Alles war gelb. 
Und heute ist fröhliches Fenster putzen angesagt.




So, jetzt noch ein paar Bilder von gestern aus dem Ostergarten:





Noch immer blühen viele Tulpen und ich kann mich an den vielen Farben nicht satt sehen.







Den Vorgarten habe ich vor ein paar Tagen schon einmal gezeigt, aber ich finde ihn so schön, dass er noch mal aufs Bild durfte.





Nicht so grell,aber wunderschön samtig blühen jetzt überall Aurikel. Bis jetzt habe ich nur diese dunkelrote Sorte, aber das muss sich unbedingt ändern. 



Enzianblüten übereinander gestapelt. 





Und Pfingstrosenträume. 




Mit den riesigen, leuchtenden Blüten möchte ich mich heute von euch verabschieden. 
Ich treffe mich nämlich gleich mit meiner Blogfreundin   
                                                                                        Regina


in der Stadt zum Schnuddeln.



Freitag, 18. April 2014

Erste Pfingst- (Oster-) Rose





Pünktlich zu Ostern ist die erste Pfingstrosenblüte erblüht. Obwohl sie immer die erste von meinen Pfingstrosen ist, kann ich mich nicht erinnern, dass die pinkfarbene Strauchpäonie schon mal Ostern geblüht hat. 

Frisches Grün, zarte Düfte, dazu eine paradiesische Vielfalt an farbenfrohen Blüten wie selten um diese Jahreszeit,  da lebt nicht nur der Garten auf! Ich könnte den ganzen Tag zwischen meinen Pflanzen verbringen.







In strahlender Frühlingslaune zeigt sich meine Gold-Wolfsmilch ( Euphorbia polychroma). Sie wächst zwischen Kirschlorbeer und Fetthennen.





Flammend rote Tulpen bilden mit dem hellgrünen Laub der Wolfsmilch einen wirkungsvollen Kontrast.




Immer mehr Tulpen erblühen und füllen die Beete mit Farbe. 



Aber so ganz von allein blühen selbst diese unkomplizierten Zwiebelblumen nicht. Gute Startbedingungen biete ich meinen Tulpen wenn ich sie während des Austriebs mit Kompost und Hornmehl dünge. 
Bei Tulpen und Narzissen ist es besonders wichtig, dass sie auch im Herbst nochmals gedüngt werden, sonst bleiben die Tochterzwiebeln klein  und es erscheinen nur noch Blätter aber keine Blüten.







Ob im Steingarten 




oder im hinteren Garten, überall gibt es täglich Neues zu entdecken.




Im Steingarten nicken mir die Gesichtchen der Stiefmütterchen entgegen.





Moossteinbrech, zart und dabei widerstandsfähig gegen jedes Wetter.





Im Staudenbeet neigen sich dicke gefüllte Tulpenblüten unter ihrer Last.




















Tränende Herzen in Weiß und Rot im lichten Schatten unter den Apfelbäumen.





























Und auch Gemswurz blüht mit kleinen Sonnen im Staudenbeet.

Frohe, federleichte Ostertage wünsche ich euch allen, viel Sonne, Lachen, fröhlich sein. Wenn meine Ostergäste und Enkelhäschen wieder abgereist sind, komme ich mit neuen Bildern zurück



Mittwoch, 16. April 2014

Vorgarten



Nachdem ich euch zuletzt Bilder aus dem hinteren Teil des Gartens gezeigt habe, machen wir heute einen großen Sprung über unser Haus hinweg und landen mitten im Vorgarten.


Diejenigen, die meine Vorher- Nachherbilder gesehen haben, wissen, dass sich im Vorgarten im Laufe der Jahre am wenigsten verändert hat.
Nicht alles gefällt mir. Die riesigen, sehr alten Pfingstrosen, die im Sommer die Sicht auf den Vorgarten nehmen, kann ich unmöglich verpflanzen. Vielleicht würden sie so eine Aktion sehr übel nehmen.Sie sind nicht nur alt, sondern auch wunderschön. Also bleiben sie an ihrem ummöglichen Platz, man muss sich eben arrangieren. 
Auch sonst stehen im Vorgarten einige Schätzchen, die mich dort stören, die ich aber andererseits behalten möchte.

Jetzt im Frühling merkt man davon noch nichts. Es blüht genau so hübsch bunt wie im übrigen Garten.


Auch hier geben jetzt Tulpen den Ton an.






Enzian und Stiefmütterchen blühen bunt durcheinander. Auf unserem kalkhaltigen Boden vermehrt sich der Enzian sehr, was mir natürlich gut gefällt.





Eigentlich keine typische Vorgarten-Blume, aber Goldlack gibt so viel Farbe und ist so schön unkompliziert.  Nach der Blüte schneide ich ihn zurück und kann sicher sein, dass er im nächsten Jahr wieder da ist.




Gelb und Blau stehen zufällig zusammen, die späten Traubenhyazinthen neigen zum Wuchern und stören manchmal, aber hier passen sie gut.




Mit Küchenschellen habe ich in diesem Jahr kein Glück. Sie sind längst nicht so schön wie in anderen Jahren. Kann es sein, dass ihnen im Winter die Kälte gefehlt hat?




Weiß-gelbe Blütensterne machen Tulipa dasystemon, eine Wildtulpe, unverwechselbar. 
Sie verschwindet nicht nach einigen Jahren wie so manche hochgezüchtete Schönheit, sondern blüht treu über lange Zeit und wird dabei immer schöner.

So, da sind wir schon wieder am Ende angelangt. Vielleicht zeige ich demnächst auch Bilder vom mittleren Gartenteil.



Montag, 14. April 2014

Im hinteren Garten





Regen kündigte sich an. Beim Blick aus dem Esszimmerfenster   zeigten sich die ersten Wolken und ein Regenbogen spannte sich über den Baumwipfeln und Hausdächern. Es wird auch Zeit. Viel zu selten regnet es in diesem Frühjahr. So schön die sonnigen Gartentage sind, wenn es im April staubt, dann wird es Zeit für einen anhaltenden Landregen. 
Ganz so feucht wurde es dann doch nicht, aber den ganzen Tag wechselten sich Regenschauer und Sonne ab. 
So reichte die Zeit zwischen den Schauern nur für einen Gang durch den hinteren Gartenteil.



Noch immer blühen Primeln und Schlüsselblumen in buntem Durcheinander.




Hier im hinteren Garten stehen die meisten Obstbäume. Äpfel und Kirschen blühen gleichzeitig.




Welche Blüten sind die schönsten? 
Rosa Apfelblüten oder doch doch die reinweißen Kirschblüten?






















Langsam entwickeln sich neben den Frühlingsblühern auch Sommerstauden.
Im oberen Bildrand wachsen Türkischer Mohn, Gold-Wolfsmilch, Wollziest und natürlich Tulpen.
Auf dem unteren Beet tummeln sich hauptsächlich Frühblüher wie Polsterphlox, gelber Lerchensporn, Goldlack und Mannsschild (Androsace septentrionalis).





Auch das Tränende Herz ist hier im Halbschatten zu Hause.





Ich versuche meist die Pflanzen nach Höhe gestaffelt wachsen zu lassen.




Unter einem alten Apfelbaum entsteht gerade ein neues kleines, rundes Beet. Dort werde ich hauptsächlich verschiedene Hostasorten pflanzen.




Virichic, eine elegante rosa blühende Tulpe wächst im Steingarten. Sie hat mich schon im vorigen Jahr begeistert und auch in diesem Jahr haben alle Zwiebeln Blüten gebildet.



Mit einem Bild von meiner voll blühenden Kerrie möchte ich mich heute von euch verabschieden.

Mittwoch, 9. April 2014

Kein Garten ohne Tulpen








Einige von euch werden sich bestimmt noch an die Fernsehserie "Adrian der Tulpendieb" erinnern.

Es war die erste deutsche Fernsehserie, die 1966 als Versuchsprogramm komplett in Farbe gesendet wurde. Hauptdarsteller war damals Heinz Reincke.





Ich weiß noch, wie ich mit meinen Eltern jede Folge verschlang. Damals als Kind verstand ich nicht, wie die Menschen so verrückt auf Tulpen sein konnten und sich für eine Tulpenzwiebel in den finanziellen Ruin stürzen konnten.










Ich würde noch immer kein Vermögen für eine Blumenzwiebel ausgeben, aber einen Garten ohne Tulpen könnte ich mir auch nicht vorstellen.

Inzwischen werden so viele verschiedene Formen und Farben angeboten, dass man jeden Herbst erneut in Versuchung gerät, zu viele Tulpenzwiebeln zu kaufen. Obwohl, zu viele Tulpen geht eigentlich nicht.




Ob einfache runde Formen, Crispa-Tulpen, geflammte oder Lilientulpen, jetzt blühen sie wieder.







Rote und gelbe Tulpen sind voll erblüht, Lila und Rosa folgen etwas später und bekommen ihren eigenen Post.




Für dieses Frühjahr hatte ich mir eine Farbmischung aus Weiß und Rot ausgedacht.







Sind sie nicht wunderschön?







Am Steingarten blühen rote Tulpen gemeinsam mit Teppichphlox. Keine ideale Farbmischung, aber im Frühling darf es ruhig bunt zugehen.

Nachdem heute die Tulpen ihren großen Auftritt haben, geht es im nächsten Post wieder querbeet.

Bis dahin wünsche ich euch schöne Tage voller Blumenduft und Sonnenschein.