Dienstag, 28. März 2017

Bunte Mischung

Eine bunte Mischung an Samentüten habe ich mir bestellt. 
Heute wollte ich den ersten Schritt zu einem bunten Blumengarten machen. 
Leider musste ich feststellen, dass meine Samen wohl nicht für den ganzen Garten reichen.



Eine große Tüte. Darin fand ich diesen kleinen Plastikbehälter mit wenigen Samenkörnern.
So ähnlich sah es in allen Samentüten aus.
Also ehrlich, da war auch schon mal mehr drin!

Wie gut, dass ich immer fleißig eigenen  Samen sammle. Im Juni beim offenen Garten werde ich wieder viele Umschläge mit reichlich Samen verschenken.


Buschwindröschen (Anemone nemorosa) mit Sternhyazinthen (Chionodoxa).

Eine bunte Mischung bietet der Garten jetzt bei dem schönen Frühlingswetter auf jeden Fall.



Überall blühen Primeln. Ich werde im Sommer wieder bereuen, dass ich so viele Pflanzen im Beet lasse. Aber sie sind so schön!


In der Sonne öffnen sich die Blüten der frühen Tulpen (Tulipa kaufmanniana).


Ach ja, und erste Schmetterlinge taumeln auch durch den Garten. Dieses Tagpfauenauge hat stillgehalten und ich konnte es fotografieren. 


Zarte Anemonen  (Anemone blanda) wachsen im Gras



Und überall sprießen Traubenhyazinthen hervor. 



Ganz dezent in Grün reckt sich  unter einer Hecke eine Walzenwolfsmilch



Unter den knorrigen Zweigen einer alten Strauchphäonie finden sich Primeln, Sternhyazinthen, Küchenschellen und andere Frühlingsblüher.



Setzt ihr auch eure verblühten Hyazinthentöpfe in den Garten? 



Nochmal ein Bild meiner Volmary-Primeln. Ich mag die Farben so sehr.

Auch sie werden nach der Blüte im Garten ausgepflanzt.



Nachdem die kleinen Tete a tete-Narzissen schon einige Zeit blühen, zeigen sich jetzt auch die hohen Sorten mit ihren gefüllten Blüten.



Kugelprimeln



Die länglichen Kätzchen der Bänderweide sind regelrecht abgeerntet. Unzählige Insekten holten sich Pollen.



Ich wollte unbedingt eine Biene beim Pollensammeln fotografieren. Erst später merkte ich, dass ich eine große Fliege erwischt habe. Mit dem Vorsatz jetzt immer eine Brille aufzusetzen verabschiede ich mich von euch und wünsche, dass das herrliche Frühlingswetter noch lange anhält.


Samstag, 25. März 2017

Jetzt ist Sommerzeit, aber nicht im Garten


In der Nacht wird wieder an der Uhr gedreht. Die Sommerzeit hat begonnen.
In Deutschland wurden die Uhren erstmals 1916 umgestellt, mitten im Ersten Weltkrieg. Danach gab es Jahre mit und ohne Umstellung.
In Deutschland gibt es die jetzt gültige Zeitumstellung seit 1980.
Darüber, ob das alles Sinn macht, streiten sich die Geister.





Tatsache ist: Im Garten herrscht weiterhin Frühling.



Und Ostern ist auch nicht mehr weit.
Zu den bunten Volmary-Primeln hat sich der erste Haste gesellt.



Aus den abgeschnittenen Birkenresten  wurden wie jedes Jahr Kränze gewunden. Bepflanzt mit Blaustern und Traubenhyazinthen werden sie zur Osterdeko im Garten.





Der Vorgarten ist blau. Überall blühen kleine Traubenhyazinten. 


Und wenn noch Platz ist, dann breiten sich Sternhyazinthen aus.


Auch Buschwindröschen (Anemone nemorosa) bilden jetzt dichte Teppiche.





Es ist ein Helleborusjahr. So übervoll blühen die Nieswurz bei mir nicht immer.


Ob gefüllt oder ganz schlicht, sie sind immer wunderschön.





Wie habe ich mich heute morgen gefreut, als ich die ersten Tulpenblühten fand. 



Schon seit sechs Jahren liegen die Zwiebeln der frühen botanischen Tulpen im Boden. Jedes Jahr zähle ich einige Tulpen mehr. Schade, dass andere Tulpenarten oft nur zwei, drei Jahre blühen ehe sie auf Nimmerwiedersehen verschwinden.



Das war es schon wieder für heute. Mit den ersten Lungenkrautblüten verabschiede ich mich von euch und wünsche euch einen wunderschönen Frühlingssonntag.

Montag, 20. März 2017

Frühlingsanfang





Im letzten Post ging es "nur" um die wunderschön blühenden Helleborus, die hauptsächlich in meinem hinteren Garten wachsen.
Mal sehen, wer heute zum Frühlingsanfang sonst noch seine Blüten geöffnet hat.



Traubenhyazinthen neigen stark zum Verwildern und blühen inzwischen in jeder Gartenecke. Diese ganz frühen Traubenhyazinthen wachsen sehr zierlich, dafür aber reichlich. Findet ihr das Himmelblau der Blüten auch so schön?



Langsam neigt sich die Blütezeit der Schneeglöckchen und Märzenbecher dem Ende zu.



Auch die Winterlinge sind fast verblüht.



Sie machen Platz für die ersten Narzissen. Tete a Tete blüht immer  sehr früh.


Zu Ende ist auch die Blütezeit der bezaubernden Elfenkrokusse. Dafür kommen jetzt die verschiedenen Frühlingskrokusse .



Mein Rundgang ist schon beendet. Ein Regenschauer treibt mich aus dem Garten.
Das Wetter könnte besser sein. 



Mit einem Blick auf die Krokuswiese unter dem Apfelbaum verabschiede ich mich für heute,
eure Anette

Sonntag, 19. März 2017

Helleborus





Heute dreht sich alles um die Helleborus. Sie hat hier viele Namen wie Christrose, Schneerose, Lenzrose, Orakelblume, Teufelskraut oder Nieswurz.





Der Name Nieswurz beruht auf der Tatsache, dass zerriebene Pflanzenteile zum Niesen reizen. Dieses Phänomen machte man sich früher zu nutzen, um böse Geister und Krankheiten auszuniesen. Auch im Schnupftabak wurde Nieswurz verwendet. Da Blätter und Wurzeln aber hochgiftig sind, gab es bei der Verwendung immer wieder Todesfälle.




Zu dem Namen Christrose kenne ich als Erklärung nur eine alte Geschichte, in der ein Hirte auf seinem Weg nach Bethlehem kein Geschenk für das Jesuskind hat. Die von ihm deshalb vergossenen Tränen lassen, als sie zu Boden fallen die Christrose erblühen. Überglücklich brachte er die schönen Blumen als Geschenk mit.




Die Christrose wurde früher dazu genutzt, das Wetter für das kommende Jahr vorherzusagen. Daher wurde sie auch Orakelblume genannt. 



Nur auf unserer nördlichen Halbkugel ist die Helleborus zu finden. Vor allem an Ostsee und Schwarzem Meer gibt es viele verschiedene Arten.
Vermutlich haben sich die Ahnen der heutigen Helleborus während der erdgeschichtlichen Entwicklung von Südostasien nach Westen, entlang der Ufer des Urmittelmeeres ausgebreitet. Ein weiteres Überbleibsel aus dieser Zeit ist die mehr oder weniger ausgeprägte Fähigkeit, auf Frost durch Absenken des Zelldrucks zu reagieren. Mit steigenden Temperaturen kann dieser Effekt wieder rückgängig gemacht werden. Ich erschrecke mich trotzdem nach jeder frostigen Nacht, wenn die Blütenstiele und Blätter völlig schlaff am Boden liegen.




Wenn eure Helleborus oft viele Wochen blühen, dann liegt das auch an den Kelchblättern, die die sonst üblichen Blütenblätter ersetzen. Auch wenn die Blüte längst verblüht ist, wirken diese Kelchblätter noch wie Blüten.




Alle Helleborus sind langlebige Stauden. Ich finde sie pflegeleicht und bin von ihrer Winterhärte überzeugt. Ein kalkhaltiger Boden ist besonders günstig für ein langes, gesundes Pflanzenleben.



Meine vor einigen Jahren noch "reinrassigen" Nieswurz haben sich inzwischen durch Aussaat vermehrt. Die neuen Pflanzen zeigen eine bunte Mischung ihrer Elternpflanzen.







Dienstag, 14. März 2017

Überraschung von Volmary





Wie alle Gartenbesitzer, die nicht nur nullachtfünfzehn aus dem Baumarkt in ihre Beete pflanzen möchten, habe ich natürlich schon Pflanzen aus dem Internet gekauft. Zwiebeln oder Stauden, die kaum ausgetrieben haben, kein Problem.
Aber Stiefmütterchen oder gar Primeln in voller Blüte, geht das? 

Ja, und ob das geht. 

Heute brachte Herbert, mein Lieblingspostbote ein großes Überraschungspaket von Volmary.
Sofort habe ich alles ausgepackt und befreite wunderschöne Primeln aus ihren Umverpackungen.


Nicht eine Blüte war geknickt, die Wasserversorgung stimmte. Alles super.




Hier seht ihr alle Pflanzen ohne ihre Verpackung. Waldprimeln, Sternprimeln und dicke Töpfe mit Hornveilchen.
Die Gießkanne steht schon bereit, denn Wasser brauchen sie nach der langen Reise auf jeden Fall.

Die Kunststoffverpackungen werde ich nicht wegwerfen, sondern als Minigewächshäuser weiterverwenden.



Ich freue mich auf morgen. Dann werde ich alle Primeln pflanzen. 
Welche mir am besten gefällt? Da muss ich noch überlegen.

Und dann überlege ich noch, was ich mir als nächstes bestelle. 
Bei Volmary.de geht das jetzt auch online.