Donnerstag, 6. Juni 2013

Geranium








Gibt es einen Garten ohne Storchschnabel? Sicher nur selten. Die dicken Polster mit ihren kleinen fünfblättrigen Blüten findet man fast überall.






Storchschnabel hat so einen natürlichen Charme, der gut in naturnahe Gärten passt. Deshalb gibt es auch bei mir einige Pflanzen und ich muss gestehen, es werden immer mehr.








Als Bodendecker ist der Storchschnabel sehr vielseitig einsetzbar, ich habe ihn aber auch schon als Kübelpflanze genutzt. Auf jeden Fall haben Unkräuter keine Chance wenn sie sich am Storchschnabel vorbei mogeln wollen.






















Manche Geranium-Arten vertragen es sonnig und trocken, andere bevorzugen lichtarme Gartenbereiche und mögen es feuchter. Ich experimentiere da noch bei den einzelnen Sorten.


Da ich alle meine Storchschnabelpflanzen als Ableger von Nachbarn oder als Tauschobjekte bekommen habe, weiß ich meist nicht wie meine Sorten heißen.








Warum die Pflanze Storchschnabel heißt ist inzwischen jedem bekannt. Es sind die länglichen Fruchtstände, die an den Schnabel eines Storchs erinnern. Die Bezeichnung Geranium bezieht sich ebenfalls auf die Fruchtstände und leitet sich vom griechischen geranos, Kranich ab.


Was ich immer nicht verstehe ist, dass eine Geranie kein Geranium sondern eine Pelargonie ist.









Einige Wildkräuterspezialisten sammeln Blüten und Blätter zum Verzehr. Ich bin da immer sehr vorsichtig.

Storchschnabel soll gegen Traurigkeit helfen, wenn man das pulverisierte Blattwerk auf Brot gestreut isst.






Kommentare:

rosenresli hat gesagt…

Ich liebe Storchschnabel, vor allem seit ich gesehen habe wie viele tolle Sorten es gibt. Bislang haben wir nur 2 Sorten im Garten, aber ich möchte unbedingt noch gesprenkelten und rosafarbenen haben. Nächstes Jahr, denn jetzt ist es wohl schon zu spät zum aussäen. Deine Sorten sind sehr schön, vor allem der weiße auf dem 1. Foto.

Viele liebe Grüße,
Tanja

Christa J. hat gesagt…

Storchenschnabel im Garten ist einfach ein Muss und er blüht zur Zeit so wunderschön. Die Bienen und Hummeln geben sich ein Stelldichein, dass es eine Freude ist.

Deine Sorten sind einfach wunderschön, ganz großes Kino. :-)

Liebe Grüße
Christa

Tatjana hat gesagt…

Jetzt weiß ich wenigstens wie das Gewächs heißt, welches ich meinem freund vom garten abgeschwatzt und auf dem balkon als Topfpflanze rumzustehen habe. Ich mag die Pflanze sehr, weil sie so schön "wild und naturell" aussieht. Besonders mag ich es, weil sie auch so schön hochwachsend ist. Meine interpretation eines romantischen Gartens:)

Liebe Grüße von tatjana

Elisabeth hat gesagt…

Der Storchenschnabel macht sich überall gut so auch in deinem Garten liebe Anette. Ab und zu sehe ich sie auch auf Alpweiden weil es dort wohl trocken ist... Geranien hatten wir früher Zuhause immer auf den Fensterbänken.

Herzliche Grüsse und schönes Wochenende
Elisabeth

Frauke hat gesagt…

deine Storchschnabelpflanzen sind ja schon viel weiter , aber auch hier beginnt die Blüte.

und die Margeriteninsel ist ein wunderbarer Typ da ich auch noch mehr Blumenzwiebeln in die Rasenfläche vergraben will.
da könnte dann auch der Wiesenstorchschnabel wachsen, zusammen mit einjährigem Mohn in den Schleswig - Holstin Farben.
Storchschnabel wachsen so unterscheidlich, eine niedrige Sorte wuchert wirklich,
so dass ich eine Sorten aus den Stauden entfernen mußte, aber unter den Gehölzen ist es ein wunderbarer Bodendecker
andere sind da zurückhaltender
einige duften sehr typisch
Dir wünsche ich viele Besucher zum offenen Gartentag
Frauke

Gartenfee hat gesagt…

Hallo Anette,
der Storchschnabel gehört mittlerweile auch zu den Lieblingen in meinem Garten und hier werden es auch immer mehr. Besonders toll sind ja solche Sorten, die den ganzen Sommer blühen. Ich glaube, die ein oder andere Sorte, die Du zeigst, habe ich auch. Mich haben die Namen Geranium, Geranien, Pelargonien vor Jahren auch ziemlich irritiert...

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende! Bärbel

Margeraniums Gartenblog hat gesagt…

Das ist ein Post ganz nach meinem Geschmack!!!!! Ich bin ja ein ganz großer Storchschnabelfan!!! Die Pflanzen sind einfach unschlagbar!!! Keine Krankheiten, keine Schnecken und sie sehen auch noch toll aus!!!
Viele Grüße von
Margit

Svanvithe hat gesagt…

Liebe Anette,

Storchenschnabel steht bei mir unter der Birke. Jedes Jahr fragt mein Mann nach, ob er ihn entfernen dürfte, weil "der wächst doch nur einjährig". Wenn sich dann aber die pinken Blüten zeigen freut er sich doch, dass er daran nicht rühren durfte...

Fröhliche Grüße

Anke

Sunray Gardens hat gesagt…

Very pretty choices with color.
Cher Sunray Gardens

juralibelle hat gesagt…

Ich liebe sie auch die vielfältigen, anspruchslosen "Herzerheller".
Betreffend Heilpflanze habe ich dies einmal gefunden "Die Heilige Hildegard von Bingen schätzte die Pelargonie Geranium anglicum, nannte sie Kranichschnabel nahm Bertramkraut und Muskatnuss in die Mischung für Grippe-Herzschmerzen und verabreichte die Rezeptur in Pulverform: „Esse dieses Pulver mit Brot oder ohne Brot durch auflecken aus der Hand, es wird ihm besser gehen, weil es das beste Pulver für die Gesundheit des Herzens ist.“
Wochenendgrüsse von Juralibelle

Micha Klann hat gesagt…

Geranium gehört zu den absoluten Favoriten in unserem Garten.
Die meisten Sorten sind unkompliziert und absolut uninteressant für Nacktschnecken.Und sie lassen sich wunderbar mit Rosen kombinieren.
Ich bin ständig auf der Suche nach neuen Sorten. Leider schränken die frostkalten Winter allerdings bei mir die Auswahl etwas ein.
Schöne Fotos!
Grüße,
Micha

Babs Helferich hat gesagt…

Und wieder was gelernt :) Dankeschön :)
Wenn man selber keinen Garten hat beschäftigt man sich irgendwie zu wenig mit den Blumen und ihren Namen. Eigentlich schade.
Liebe Grüsse und einen schönen Sonntag, Babs

Lisas Gartenwelt hat gesagt…

hallo Anette,

den Storchschnabel auf Deinem ersten Foto habe ich bei mir am Hauseingang extra in einen Kübel gepflanzt wegen seines frischen Duftes. Eine tolle Sorte.

Liebe Grüße
Lisa